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Solidarität und Stärke

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Solidarität und Stärke
Im Kampf gegen Gewalt und für die Rechte von Frauen und Mädchen


Die Ausstellung „Solidarität und Stärke“ würdigt das Lebenswerk von Schwester Dr. Lea Ackermann und bietet zugleich einen eindrucksvollen Überblick über mehr als vier Jahrzehnte Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Zentrum stehen die Arbeit der Organisation SOLWODI sowie die Lebensrealitäten von Frauen, die von Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt betroffen sind. Künstlerische Positionen, dokumentarische Inhalte und persönliche Erfahrungsberichte greifen ineinander und schaffen einen vielschichtigen Zugang zu einem gesellschaftlich hochrelevanten Thema. 

 

Die Werke von 32 Künstler*innen eröffnen dabei emotionale und reflektierende Perspektiven, die das Thema über reine Information hinaus erfahrbar machen.


Die Ausstellung ist in vier inhaltlich miteinander verbundene Räume gegliedert, die die Besucher*innen Schritt für Schritt durch zentrale Aspekte des Themas führen.


Der erste Raum widmet sich den Anfängen von SOLWODI in Kenia und zeigt, wie Schwester Lea Ackermann aus der konkreten Not heraus handelte und eine Initiative gründete, die sich später international vernetzte. Hier wird deutlich, wie wichtig globale Zusammenarbeit im Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung ist und wie eng die Arbeit in verschiedenen Ländern miteinander verbunden bleibt.

 

Im zweiten Raum stehen die unterschiedlichen Formen von Gewalt im Fokus, denen insbesondere Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund ausgesetzt sind. Themen wie Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsverheiratung werden hier ebenso behandelt wie politische und rechtliche Entwicklungen, die in den letzten Jahrzehnten zum Schutz der Betroffenen beigetragen haben. Gleichzeitig wird deutlich, dass trotz Fortschritten weiterhin großer Handlungsbedarf besteht.


Der dritte Raum vertieft die Auseinandersetzung, indem er die Ursachen und weitreichenden Folgen von Gewalt beleuchtet. Dabei wird die Komplexität des Themas sichtbar: Gewalt entsteht in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen und wirkt sich nicht nur auf die betroffenen Frauen, sondern auch auf deren Kinder und das gesellschaftliche Umfeld aus. Fragen nach Verantwortung, nach Rollenbildern und nach Möglichkeiten, Gewalt zu durchbrechen, stehen hier im Mittelpunkt.


Der vierte Raum schließlich richtet den Blick auf grundlegende Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität. Er knüpft an das Engagement von Schwester Lea Ackermann an und zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen, sozialen Initiativen und gesellschaftlichem Bewusstsein ist. Gleichzeitig lädt dieser Abschnitt dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren und Verantwortung für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft zu übernehmen.


Insgesamt entsteht so ein eindringlicher und zugleich differenzierter Überblick, der nicht nur informiert, sondern auch sensibilisiert und dazu anregt, sich aktiv mit den Themen Gewalt, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung auseinanderzusetzen.



 

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Hier finden Sie die beschreibenden Legenden, die in der gesamten Ausstellung zu sehen sind auf Englisch.

 

Here you will find the descriptive captions that appear throughout the exhibition in English.


Fallbeispiele aus unserer Arbeit

 

 


Die Geschichte von Bejana 

Wenn ein Traum zum Alptraum wird - Tandem SWR 2 Sendung am 28. Juni 2017

 

 


 

Bücher

Chronik_SOLWODI

30 Jahre SOLWODI Deutschland 1987 bis 2017 -

30 Jahre Solidarität mit Frauen in Not in Deutschland

 

Autorinnen: Sr. Dr. Lea Ackermann / Dr. Barbara Koelges / Sr. Annemarie Pitzl

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