EU-Projekt SIS-HUBS
Schwesternschaft, Integration und Unterstützung für Frauen und Mädchen durch gemeinschaftsbasierte Programme
| Laufzeit: | 01.09.2025 – 31.08.2027 | |
| Ziel: | SIS-HUBS unterstützt die soziale Integration von Frauen und Mädchen aus Drittstaaten, die von Menschenhandel betroffen sind oder geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind. Es werden fünf sogenannte Community Hubs (Anlaufstellen) eingerichtet, die Zugang zu Unterstützungsangeboten bieten, über Menschenhandel und Ausbeutung aufklären und Instrumente zur Verhinderung von erneutem Menschenhandel bereitstellen.
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| Zielgruppen | 1. Betroffene von Menschenhandel und geschlechtsspezifischer Gewalt aus Drittstaaten 2. Fachkräfte, die mit Betroffenen arbeiten
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| Koordination: | European Centre of Studies and Initiatives, Italien
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| Projektpartner: | Animus Association Foundation AAF, Bulgarien Anthropology and Geo-clinical Psychology Center Onlus, Italien European Centre of Studies and Initiatives, Italien Science and Research Centre Koper, Slowenien Social Action and Innovation Centre, Griechenland SOLWODI Deutschland e. V., Deutschland
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| Kontakt: | Hasmik Manukyan E-mail: |
Projektbeschreibung
Das Projekt SIS-HUBS - Sorority, Integration and Support for women and girls through community-based programmes (dt.: Schwesterliche Solidarität, Integration und Unterstützung für Frauen und Mädchen durch gemeinschaftsbasierte Programme) ist festgesetzt bis August 2027 und wird durch das AMIF-Programm der EU gefördert. SIS-HUBS setzt sich für die soziale Integration von Frauen und Mädchen ein, die von Menschenhandel (THB) oder geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) betroffen oder bedroht sind. Im Mittelpunkt stehen Drittstaatsangehörige, deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gestärkt werden soll. Gleichzeitig richtet sich das Projekt an Fachkräfte, die mit diesen Zielgruppen arbeiten, und unterstützt sie durch Schulungen und Weiterbildung in einem intersektionalen Ansatz, der berücksichtigt, dass Menschen durch verschiedene Faktoren wie Geschlecht, Herkunft, Alter oder soziale Lage unterschiedliche Formen von Diskriminierung und Benachteiligung erfahren. Dieser Ansatz ist wichtig, um Maßnahmen und Unterstützung passgenau auf die komplexen Lebensrealitäten der Betroffenen abzustimmen.
Das Projekt besteht in Italien, Deutschland, Griechenland, Bulgarien und Slowenien. Koordiniert wird es von CESIE (Italien) in Zusammenarbeit mit SOLWODI Deutschland e.V., KMOP (Griechenland), Centro PENC (Italien), ZRS Koper (Slowenien) und der ANIMUS Association Foundation (Bulgarien).
Gemeinsam wollen die Partnerorganisationen rund 250 Betroffene erreichen, 50 Frauen zu Community- Leaderinnen ausbilden und mehr als 5.000 Menschen durch Aufklärungskampagnen sensibilisieren.
Ziele nach Maßnahmen
Schwesternschaft, Integration und Unterstützung für Frauen und Mädchen durch gemeinschaftsbasierte Programme,
Kartierung lokaler Dienstleistungen,
die Schulung von Fachkräften unter Verwendung eines intersektionalen Ansatzes,
die Durchführung von Informationsveranstaltungen,
die Bereitstellung von Schulungsprogrammen für Frauen zu Menschenhandel (THB) und geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV),
die Einrichtung von Gemeinschaftszentren,
die Umsetzung von Mentoring-Programmen
sowie den Start von Sensibilisierungskampagnen.
Zielgruppe
Das Projekt konzentriert sich auf die soziale Integration von Frauen und Mädchen, die Betroffene/Überlebende von Menschenhandel (VoTs) sind oder einem Risiko ausgesetzt sind. Es richtet sich insbesondere an Frauen und Mädchen aus Drittstaaten, die VoTs sind, sowie an multisektorale Fachkräfte, die mit ihnen arbeiten.
Publikationen
(bald verfügbar)
Materialien
Diese Angebotsübersicht unterstützt Frauen mit Migrationshintergrund sowie Fachkräfte, die sie begleiten, passende Angebote und Anlaufstellen auf lokaler und regionaler Ebene in Italien, Bulgarien, Deutschland, Slowenien und Griechenland zu finden.

SIS-Hubs wird vom AMIF-Programm der Europäischen Union gefördert. Für die Inhalte ist alleinig SOLWODI Deutschland e.V. verantwortlich. Diese können in keiner Weise als Sichtweise der Europäischen Union angesehen werden.





