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EU-Projekt RE-JUST

RE-JUST - Towards a more responsive victim-centred approach of the criminal justice system (RE-JUST) - Für opferzentrierte und ergebnisorientierte Ansätze im Strafrechtssystem

Das Projekt Towards a more responsive victim-centred approach of the criminal justice system (RE-JUST) (Für opferzentrierte und ergebnisorientierte Ansätze im Strafrechtssystem) läuft seit Januar 2020 mit einer Laufzeit von 21 Monaten. Das Projekt wird durch das EU-Programm für Justiz gefördert und vom Verein Pro Refugio aus Rumänien koordiniert. Weitere Projektpartner*innen sind das Zentrum für Demokratieforschung (CSD) (Bulgarien), SOLWODI Deutschland e.V., Dinamia S. Coop Mad (Spanien) und das Europäische Institut für Kriminalprävention und -kontrolle (HEUNI) (Finnland).

Das Projekt beginnt mit einer Situationsanalyse der Opfer während des Strafverfahrens und zielt darauf ab Strategien und Aktionspläne zu entwickeln, um Opfern einen verbesserten Zugang zu Justiz zu ermöglichen. Opfer werden oftmals übersehen, während das Strafrechtssystem sich auf die rechtlichen Bedürfnisse des/der Angeklagten konzentrieren. Der Umgang mit dem Justizsystem ist für viele Opfer eine große Herausforderung. Das Projekt trägt zur Gestaltung eines verbesserten Strafrechtssystem bei, welches sich auf die Opfer konzentriert. Opfer haben ein Recht darauf, dass ihre juristischen Bedürfnisse, Rechte und Stimme im Strafverfahren gehört und respektiert werden. Dadurch, dass im Projekt Personen aus dem Strafrechtsbereich angesprochen werden, trägt das Projekt dazu bei, dass die entsprechenden Institutionen und Organisationen ein verbessertes opferzentriertes Strafrechtssystem im Einklang mit europäischen Standards anstreben können. Das Projekt wird diverse Stakeholder aus zahlreichen europäischen Regionen zusammenbringen, um einen fruchtbaren Austausch und Fachaustausch zu ermöglichen.

Die Projektziele sind.

  • Identifizierung von vielversprechenden Praktiken im Strafrechtssystem
  • Kapazitätsbildung von Schlüssel-Stakeholdern, um ein traumasensibles Vorgehen im Strafrechtssystem zu fördern
  • eine erleichterte transnationale Kooperation und Dialog zwischen Stakeholdern der EU Mitgliedstaaten

Die Projektaktivitäten sind:

  • Expert*innen und Stakeholder Treffen, Runde Tische sowie nationale und transnationale Konferenzen
  • Identifizierung von vielversprechenden Praktiken im Strafrechtssystem in 5 EU Mitgliedstaaten
  • die Ausarbeitung von Vorgehensweisen/Strategien für eine verbesserte Umsetzung von Opferrechten, die in einen umfassenden Aktionsplan integriert werden

Für weitere Informationen, besuchen Sie gerne die Projekt-Webseite: http://re-just.prorefugiu.eu/

 

Für Rückfragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an die projektverantwortliche SOLWODI-Mitarbeiterin Anja Wells:

 

 

Dieses Projekt wird vom EU-Justizprogramm finanziert. Für die Inhalte ist alleinig SOLWODI Deutschland e.V. verantwortlich und kann in keiner Weise als Sichtweise der Europäischen Union angesehen werden.

 

 

 

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