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COGICHIS - Concerns for the Girl Child in Society

2019 konnte die Organisation COGICHIS zwei große Projekte erfolgreich umsetzen, die die Stiftung „Gutes Wasser“ großzügig finanzierte.

Das erste Projekt bezog sich auf die Nothilfe für den Bau von Toiletten an den drei Schulen: St. James Koteko Primary School, St. Mary´s Osajai Primary School und Munyanja Primary School. Diese drei Schulen hätten 2019 schließen müssen, da sie nicht genügend Toiletten pro Schüler*in hatten. Die Notfallhilfe startete im Frühjahr 2019 und begann damit, dass sich alle WASH[1]-Komitee-Mitglieder an den jeweiligen Schulen trafen und über die anstehenden Baumaßnahmen informiert wurden. Die Mitglieder der WASH-Komitees waren so dankbar für die finanzielle Unterstützung, dass sie die Gemeindemitglieder und Eltern der Schulkinder mobilisierten, aktiv im Projekt mitzuarbeiten. 2019 wurden die Toiletten an allen drei Schulen gebaut.

An der Munyanja Primary School konnten durch die aktive Einbringung der Gemeindemitglieder und Eltern der Schüler*innen die Gruben selbst ausgehoben werden. Neben den vier Toiletten, die die Stiftung „Gutes Wasser“ finanzierte, wurde eine zusätzliche Toilette für Jungen möglich. Da die Munyanja Primary School auch eine Klasse für Kinder mit körperlichen Einschränkungen betreibt, wurde ein entsprechendes WC gebaut.

An der St. Mary´s Osajai Primary School konnten zwei Toiletten und ein Urinal für Mädchen errichtet werden, an der St. James Koteko Primary School drei Toiletten und ein Urinal für Mädchen. Auch hier waren das WASH-Komitee und die Eltern so stark motiviert, dass sie durch ihren Einsatz den Bau einer weiteren Jungen-Toilette ermöglichten. Das starke Engagement der lokalen Bevölkerung für ihre Schulen beeindruckte COGICHIS. 


[1] WASH= Wasser, Hygiene, Sanitär

Das zweite Projekt, das COGICHIS 2019 durchführte, trug den Titel ”Support to Young Women and Girls, Victims of Sexual Exploitation/Human Trafficking in Western Kenya”. Innerhalb von zwölf Monaten fanden an drei Primary Schools in der Region Teso North die Mentorinnen-Ausbildungen und die Aufklärung der Schüler*innen zu Menschenhandel und Armutsprostitution statt.  

Das Projekt startete mit der Auswahl von Mentorinnen. An jeder Schule wurden fünf Frauen durch die Schulleiter*in ausgewählt und COGICHIS vorgeschlagen. Danach wurden 15 Frauen über Ziele, Hintergründe und Aufgaben des Projekts informiert. Sie alle wurden darüber informiert, dass es sich um eine rein ehrenamtliche Tätigkeit handelt, die aber vielen Schüler*innen helfen wird. Alle 15 Frauen blieben zusammen und nahmen ihre Aufgabe sehr ernst, da sie alle selbst Mütter sind und die Probleme Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung täglich sehen.

In einem fünftägigen Workshop wurden die 15 Frauen zu Mentorinnen ausgebildet. Themen waren u.a.: Was bedeutet es eine Mentorin zu sein? Welche Skills werden benötigt? Was darf ich, was nicht?

Nach dem Training mussten die Mentorinnen an jeder Schule mind. zehn Schüler*innen auswählen, die sich als Vorbilder eignen. Insgesamt wurden 50 Schülerinnen und zehn Schüler pro Schule gewonnen und erhielten ebenfalls über Workshops und Vorträge vertiefende Einblicke in Kinderrechte, Menschenhandel, HIV/AIDS, sexuelle Ausbeutung und Präventionsmaßnahmen. In den Aufklärungstagen ging es darum, 180 Schüler*innen über Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung aufzuklären und andere Schüler*innen zu stärken, selbst aktiv zu werden und sich gegen Menschenhandel einzusetzen. Danach folgten u.a. weitere Trainingseinheiten in den Bereichen psychosoziale Beratung sowie „Menschenhandel verstehen und erkennen“. Im Projekt wurden 1.380 Schüler*innen aufgeklärt und 15 junge Frauen identifiziert, die dringend Unterstützung benötigen, um der Armutsprostitution zu entkommen. Neun Mädchen begannen Ausbildungen zu Friseurinnen, sechs Ausbildungen zu Schneiderinnen.

In dem Projekt konnten alle 1.380 Schüler*innen reflektieren, ob sie Opfer von Menschenhandel, sexueller Ausbeutung oder einer Form von Gender Based Violence geworden sind. Sie wissen nun, an wen sie sich in einem solchen Fall wenden können. Viele suchten bereits weiterführende Beratung und Unterstützung bei COGICHIS, da sie durch das Projekt realisierten, dass es nicht richtig ist, geschlagen und sexuell ausgebeutet zu werden.

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