SOLWODI in Kenia

In Kenia bestehen viele rechtliche Schutzmechanismen für Frauen und Kinder.
Darum sind wir neben Deutschland auch in Kenia aktiv:
Gesetze wirken nicht immer bis in die Realität, bis ins Alltagsleben von Mädchen und Frauen. Viele Frauen erleben insbesondere in informellen Siedlungen und ländlichen Regionen sexualisierte Gewalt und soziale Ausgrenzung. Besonders unter prekären Lebensbedingungen steigt das Risiko von Gewalt, Ausbeutung und dem Ausschluss von Bildung.
Die Folgen des Klimawandels verschärfen bestehende Risiken – vor allem für Mädchen, junge Mütter und Kinder.
Trotz staatlichem Rechtsschutz fehlt es vielerorts an stabilen Strukturen, um Rechte wirksam durchzusetzen. Lokale Initiativen und Gemeinschaften arbeiten mit innovativen und kreativen Ideen daran, diese Lücken zu schließen und bestehende Strukturen wirksam zugänglich zu machen.
SOLWODI setzt an vier Standorten in Kenia gemeinsam mit lokalen Organisationen konkrete Projekte um. In Mombasa, Malindi, Busia und Butere reagieren unsere Partnerinnenorganisationen auf die jeweiligen Herausforderungen vor Ort – durch Schutz- und Bildungseinrichtungen, berufliche Qualifizierung und Fortbildungen in nachhaltiger Landwirtschaft.
Unsere Projekte zeigen, wie konkrete Lösungen entstehen, die Frauen und Kinder stärken.
Schutz und Begleitung für Kinder und Jugendliche, die von sexueller Gewalt betroffen sind
Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu Gewalt an Kindern
Berufliche Qualifizierung junger Frauen mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit
Nachhaltige Landwirtschaft, Stärkung von Kleinbäuerinnen und Empowerment von Frauen
Gemeindenahe Bildungs- und Umweltprojekte für Kinder und Frauen
Die Projekte sind finanziert von:
Abenberger Schwestern, Agnes Philippine Walter Stiftung, Amadero Foundation, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das entwicklungspolitische Netzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.), Eurhope e.V., Sir Peter Ustinov Stiftung, Stiftung Froschkönig sowie weitere Freunde und Freundinnen und Förderer und Fördererinnen.









