MACHT. GEWALT. KÖRPER. Worüber beim Thema Prostitution nicht gesprochen wird

20.​10.​2026

Über Prostitution wird öffentlich meist in Bezug auf rechtliche und gesellschaftspolitische Aspekte diskutiert. Was dabei selten in den Blick gerät, ist die Lebenswirklichkeit der betroffenen Frauen selbst: ihre Gesundheit, ihre Sicherheit und die Machtverhältnisse, in denen sie leben.

 

Wo patriarchale Strukturen, soziale Ungleichheit, Armut und Abhängigkeit zusammenkommen, sind Frauen besonders verletzlich für sexuelle Ausbeutung und Gewalt. Die Folgen können gravierend sein, von dauerhaften körperlichen Schäden bis hin zu Tötungsdelikten.

 

Genau diese verdrängte Realität rückt die Fachtagung in den Mittelpunkt: „MACHT. GEWALT. KÖRPER. Worüber beim Thema Prostitution nicht gesprochen wird".

 

In Impulsvorträgen und Themenforen geht es um die patriarchalen Strukturen dahinter, um die gesundheitlichen Folgen der Prostitution und um Tötungsdelikte in diesem Umfeld.

Die Hanns-Seidel-Stiftung möchte gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und der Solidaritätsaktion Renovabis zu einer menschenrechtsorientierten Auseinandersetzung mit diesem Thema beitragen. Im Zentrum steht die Würde jeder Frau und ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit. Politik und Gesellschaft stehen in der Verantwortung, Ausbeutung und Gewalt entschieden entgegenzutreten.

 

SOLWODI ist Mitglied im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel.

 

ANMELDUNG / ORGANISATION
Sammataro, Giovanni
Referat 0307
Tel. + 49 (0)89 1258-299 | Fax -338
E-Mail:

 

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Anreise
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Veranstaltungsort

München

Konferenzzentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung e. V.,
Lazarettstr. 33, 80636 München
Tel. +49 (0)89 1258-0 

www.konfmuc.de

 

Veranstalter

Hanns-Seidel-Stiftung

Abteilung Frauenförderung

in Kooperation mit dem

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und der Solidaritätsaktion Renovabis