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EU-Projekt AMIF AMELIE

Menschenhandel ist nicht nur eine schwere Verletzung der Menschenrechte, sondern auch ein individuelles und öffentliches Gesundheitsproblem. Die Formen der Ausbeutung, denen die Opfer ausgesetzt sind, beeinträchtigen ihre körperliche und geistige Gesundheit. Bislang hat sich die globale Gesundheitsgemeinschaft jedoch nur in sehr begrenztem Maße am Dialog über den Menschenhandel und an den Maßnahmen gegen diese Form geschlechtsspezifischer Gewalt beteiligt.

 

In unserem zweijährigen, von der EU finanzierten Projekt AMELIE - enhAncing Mechanisms of idEntification, protection and muLti-agency collaboratIon through transnational and multi-sectoral actors' Engagement (Verbesserte Identifizierung, Prävention und Unterstützung von Betroffenen von Menschenhandel durch transnationale und sektorübergreifende Zusammenarbeit - möchte SOLWODI dieses Problem gemeinsam mit unseren Partner*innenogranisationen KMOP (Koordinator) (Griechenland), Payoke (Belgien), Differenza Donna (Italien) und Associazione Comunità Papa Giovanni XXIII (APG23) (Italien) angehen.

 

AMELIE soll die Fähigkeit von Gesundheitsdienstleister*innen und anderen Dienstleister*innen verbessern, Opfer von Menschenhandel zu identifizieren und sicher an sie zu verweisen sowie geschlechts- und traumasensible Dienste anzubieten, wobei der Schwerpunkt auf erwachsenen Frauen liegt. Die Projektaktivitäten umfassen:

  • Schulungen für Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • die Entwicklung eines eLearning-Tools für Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • Unterstützung des Empowerments von Opfern von Menschenhandel und ihres Zugangs zu psychosozialer und spezialisierter medizinischer Hilfe, einschließlich Beratung, Verweisberatungen und Workshops, die auf den Bedürfnissen/Wünschen der Opfer basieren (z. B. Yogakurse, gesundes Kochen, Schwangerschaft und Schwangerschaftsvorsorge, Sport, Sexualkunde, Workshops zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit, Aufklärung über verantwortungsvolle Mutterschaft, Selbstverteidigung und Informationsveranstaltungen über Rechte)
  • Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen
  • Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit für das Thema Menschenhandel und damit Verbesserung der Integration der Opfer von Menschenhandel.

 

Für Rückfragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an die projektverantwortliche SOLWODI-Mitarbeiterin Naja Mayer:

 

 

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Dieses Projekt wird vom EU-AMIF Fonds (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Kommission) finanziert. Für die Inhalte ist alleinig SOLWODI Deutschland e.V. verantwortlich und kann in keiner Weise als Sichtweise der Europäischen Union angesehen werden.

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30 Jahre SOLWODI Deutschland 1987 bis 2017 -

30 Jahre Solidarität mit Frauen in Not in Deutschland

 

Autorinnen: Sr. Dr. Lea Ackermann / Dr. Barbara Koelges / Sr. Annemarie Pitzl

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