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Pressemitteilung anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen am 25.11.2019

22.11.2019

„Prostitution ist eine Menschenrechtsverletzung und Gewalt an Frauen“

Internationale Menschenrechtsorganisation SOLWODI verlässt Deutsches Institut für Menschenrechte   

 

Boppard. Die international tätige Menschenrechtsorganisation SOLWODI kündigt ihre Mitgliedschaft im Deutschen Institut für Menschenrechte. Anlass ist eine Stellungnahme des Institutes für Menschenrechte vom 17. Oktober 2019 zum Thema: „Prostitution und Sexkaufverbot“.

 

SOLWODI-Vorsitzende Sr. Dr. Lea Ackermann: „Mit Empörung habe ich dort die Einschätzung gelesen, Prostitution sei eine „vom Recht zu respektierende autonome Entscheidung erwachsener Menschen. Dies ist realitätsfern und geradezu zynisch. Wir betreuen mit unseren 19 Fachberatungsstellen in Deutschland seit über 30 Jahren Frauen aus der Prostitution und haben noch keine einzige Frau getroffen, die es wirklich freiwillig tut. Vom Deutschen Institut für Menschenrechte erwarte ich, dass es in seinen Berichten und Stellungnahmen Menschenrechtsverletzungen klar beim Namen benennt. Prostitution ist eine Menschenrechtsverletzung: Frauen werden gekauft und zur Ware degradiert.“ 

 

SOLWODI hat dem Deutschen Institut für Menschenrechte in einem offenen Brief auf die Stellungnahme geantwortet. 

 

Lea Ackermann: „Wir haben hierzu in den vergangenen Tagen, insbesondere in den sozialen Medien, eine überwältigende positive Rückmeldung erhalten und wurden ermutigt, uns weiterhin für ein Sexkaufverbot einzusetzen. Solange Deutschland dies nicht einführt, sind Menschenrechte in unserer Gesellschaft nicht vollumfänglich verwirklicht. Es wäre dringlichste Aufgabe des Deutschen Institutes für Menschenrechte daran mitzuwirken.“  

 

 

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Ass. iur. Ruth Müller - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Propsteistr. 2

56154 Boppard

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www.solwodi.de

 
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Weltkongress 2019
 

3. WELTKONGRESS gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen

Veranstalter: · SOLWODI Deutschland e.V. · CAP INTL · Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.

Dienstag, 2. April – Freitag, 5. April 2019,

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18

 

Erfurter Diskussionspapiere Nr.5, Liberale Prostitutionsgesetzgebung in Deutschland – eine rechtsethische Analyse

Prof. Dr. Elke Mack, Universität Erfurt, und Sr. Dr. Lea Ackermann, SOLWODI Deutschland e.V., Stand 15.10.2019 

 

Nachbericht - SOLWODI Sonder-Rundbrief, Mai 2019

 

Video zum 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen

 

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Mainzer Erklärung (Abschlussdokument des Kongresses) hier können sowohl Organisationen als auch Privatpersonen unterzeichnen

 

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20 Jahre Schwedisches Modell

 

Das System der sexuellen Ausbeutung wirkt zerstörerisch in einer Gesellschaft. Der Kongress stellt international erfolgreiche Lösungsansätze im Kampf gegen Prostitution und Menschenhandel vor:

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