SIS-Hubs veröffentlicht Online-Karte mit Unterstützungsangeboten für Frauen mit Migrationsgeschichte in fünf europäischen Ländern
Kostenlos, mehrsprachig und für alle zugänglich: ein praktisches Tool, das Frauen und Fachkräften hilft, die richtigen lokalen Angebote zu finden und zu verstehen, wie diese miteinander vernetzt sind.
Das SIS-Hubs-Projekt hat sein erstes öffentliches Ergebnis veröffentlicht: eine interaktive Karte mit lokalen und regionalen Hilfsangeboten in Italien, Bulgarien, Deutschland, Slowenien und Griechenland. Die Karte ist auf der Plattform „Social Hut“ unter https://socialhut.eu/support-services/ verfügbar.
Die Karte bündelt institutionelle und basisnahe Angebote in vier Schlüsselbereichen: Gesundheitsversorgung, Bildung, Rechtsbeistand und soziale Unterstützung. Nutzerinnen können nach Land, Art des Angebots und Sprache filtern, was es Frauen mit Migrationshintergrund erleichtert, Hilfe zu finden, die für sie tatsächlich zugänglich ist.
Die Karte listet nicht nur Unterstützungsangebote auf, sondern macht auch die Verbindungen und Vermittlungswege zwischen den Organisationen sichtbar. Dadurch erhalten sowohl Frauen als auch Fachkräfte und andere Akteurinnen und Akteure einen Überblick darüber, wie die verschiedenen Angebote ineinandergreifen und welche Wege durch das lokale Unterstützungssystem führen. Gleichzeitig wird deutlich, wo es Anlaufstellen gibt und wo die Zusammenarbeit noch gestärkt werden könnte.
Jeder Projektpartner hat die Unterstützungsangebote im eigenen Land erfasst. Dabei wurden mindestens 20 Angebote pro Land aufgenommen und jeweils kurz beschrieben, welche Art von Unterstützung sie bieten. Die Karten sind online über die Plattform Social Hut sowie über die Websites der Projektpartner zugänglich.
Die Bestandsaufnahme soll außerdem die Zusammenarbeit stärken und Versorgungslücken sichtbar machen. Sie hilft dabei, geeignete Standorte für die lokalen SIS-Hubs zu identifizieren – jene Gemeinschaftszentren, die im Rahmen des Projekts eingerichtet werden, um sichere Räume, Dienstleistungen, Aufklärungsmaßnahmen und Instrumente gegen erneuten Menschenhandel anzubieten.
Über SIS-Hubs
fördert die soziale Integration von Frauen und Mädchen, die Opfer oder Überlebende von Menschenhandel sind oder davon bedroht sind, durch Community-Hubs. Das Projekt läuft vom 1. September 2025 bis zum 31. August 2027 und wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) finanziert. Partner: CESIE (Koordinator, Italien), KMOP (Griechenland), Centro PENC (Italien), ZRS Koper (Slowenien), Animus Association Foundation (Bulgarien) und SOLWODI Deutschland e.V. (Deutschland).
Kontakt
SOLWODI Deutschland e.V.
Projektleitung: Hasmik Manukyan
022896586525
Project: