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Pater Prof. Dr. Fritz Köster SAC


Nachruf

Geboren:                    01.03.1934 in Olpe

Gestorben:                 25.05.2014 in Boppard

Priesterweihe:           16.07.1961

Am 25. Mai ist Pater Fritz Köster im Alter von 80 Jahren gestorben. "Wir sind immer nur Sämänner im Garten des Herren", beschrieb er selbst sein Leben als Priester in den vergangenen Jahrzehnten. Sein Weg führte Pater Köster nach dem Eintritt ins Kloster, den theologischen Studien und der Priesterweihe über Augsburg und Paris nach Karmerun und Brüssel. Gerade diese Erfahrung im Ausland prägte ihn in seiner Haltung. Seit 26 Jahren hat er seine Heimat in Boppard-Hirzenach gefunden. Von dort aus fuhr er zu Vorträgen und Veranstaltungen durch Deutschland. „Der Kontakt zu den Menschen vor Ort ist mir immer ein besonderes Anliegen gewesen“, so erklärte Köster, warum er als Dozent in all den Jahren immer auch Seelsorger in Gemeinden war: in Boppard-Hirzenach, davor in München und am Starnberger See. Ende der 1970er und in den 1980er widmete sich Köster erneut theologischen Studien in München, um zu promovieren und sich zu habilitieren. Seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt legte er auf Untersuchungen afrikanischen Christseins sowie religiöser Erziehung in Islam, Hinduismus und Buddhismus. Daraus zog er Rückschlüsse auf christliche Erziehung und Sozialisation in unseren Breitengraden.
Begleitend zu seiner Münchner Studienzeit arbeitete er als Abteilungsleiter und Referent bei Missio. Mitstreiterin in all den Jahren war Sr. Dr. Lea Ackermann, die er auch in den mehr als 30 Jahren seit Gründung ihrer Frauenhilfsorganisation SOLWODI tatkräftig unterstützt hat.
Auf die Frage, welche Bilanz er für sein Leben ziehen kann, reagiert er eher verhalten. Wie der Sämann in der Bibel, der auch mit den verdorrenden Samen leben muss, wenn sie auf Stein fallen oder im Unkraut zugrunde gehen, habe auch er das Gefühl, Vieles angestoßen zu haben, ohne zu wissen, ob sich aus seinen Impulsen Früchte ergeben. Das Zweite Vatikanum mit seinen Ansätzen für eine von Laien getragene Kirche als Nachfolgegemeinschaft Jesu Christi sei ihm immer sehr wichtig gewesen. "Jesus hat nicht geschaut, wes Geistes Kind jemand ist, ob Mann, Frau, Jude oder Heide, arm oder reich. Jesus hat dort gewirkt, wo es notwendig war", betonte Köster bis zuletzt. Seine Botschaft auf Zukunft hin lautet: "Nur wer frei ist in seinem Denken und Handeln wird auf Zukunft bereit sein, sich als Gläubige in einer Gemeinschaft wie der Kirche einzusetzen."
Am Mittwoch, 28. Mai 2014, findet Pater Fritz Köster seine letzte Ruhestätte in Hirzenach. Das Requiem mit anschließender Beisetzung findet um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Hirzenach statt. Am Abend zuvor betet die Gemeinde um 18 Uhr dort den Rosenkranz.

Todesanzeige

Aktuelles von den Pallottinern - Nachruf

Christi Himmelfahrt - von Pater Dr. Fritz Köster



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