In Deutschland vorerst keine Mindestrechte für Opfer von Menschenhandel. Mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt, wie eine Sklavin gehalten mitten in Deutschland, tagtäglich zum Sex gezwungen mit deutschen Freiern – dann endlich gelingt die Flucht. Durch Mut, der längst verloren schien, durch einen Zufall, durch eine erfolgreiche Razzia der Polizei, wie auch immer. Und dann?
Sr. Lea Ackermann, die 1985 in Mombasa das Frauenprojekt "SOLWODI" gründete, freute sich sehr, am 21.3.2013 von Bea Ackermann, Pfarrerin in Wiesbaden, einen Scheck der BeA-Stiftung in Höhe von 3000 € überreicht zu bekommen.
Die Menschenrechtsorganisation SOLWODI kritisiert Volker Becks Aussage über das Prostitutionsgesetz. Gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen geäußert, das seit 2002 geltende Prostitutionsgesetz der damaligen rot-grünen Koalition führe nicht zu einem Anstieg der Zwangsprostitution.
Gewalt an Frauen trotz Gleichberechtigung - SOLWODI zum Weltfrauentag am 8. März Seit 55 Jahren sind Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt – im Alltag heißt das: Gleiche Chancen im Beruf oder Politik, gleiche Rechte in der Ehe. Trotzdem leiden Frauen immer noch unter physischer und psychischer Gewalt, jeden Tag.
SOLWODI nimmt Stellung zum Ehrenmord an Arzu Hirzenach. „Ehrenmord“ verkündeten die Richter am 4. Februar 2013 bei der Verurteilung von Arzus Vater. Als Migrantin lebte seine Tochter zwischen zwei kulturellen Welten. Arzu entschied sich für ihren deutschen Freund und bezahlte dafür mit ihrem Leben.
Vom Regen in die Traufe - Wenn Migranten und Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Jede Minute machen sich weltweit acht Menschen auf die Flucht, verlassen ihre Heimat, fliehen vor Krieg, Gewalt, großer Armut und korrupten Regimen. Auf ihrem Weg ins Ungewisse sind sie von Vergewaltigung und Entführung bedroht, viele überleben die Reise nicht.
Auf dem Weg ins Paradies, in der Hölle angekommen. Realität in Deutschland: 15 Freier am Tag - 7 Tage die Woche. "Ich wusste nicht an welchem Ort ich war, alle paar Wochen kam ich in ein anderes Bordell. Als sich einmal ein Mädchen wehrte, wurde es mit einer abgebrochenen Flasche so bearbeitet, dass bei ihr innen alles zerschnitten war, " erzählt Lena aus Polen.
Koblenz. Am 5. Dezember um 18:30 Uhr findet ein weiteres Gründungstreffen für den Förderverein SOLWODI Koblenz im Rathausgebäude 1, BIZ Fraktionszimmer statt. Die Gründer und Gründerinnen des Fördervereins wollen SOLWODI Rheinland-Pfalz und das SOLWODI Schutzhaus in Koblenz unterstützen.
"Ich hatte keine Ahnung, dass Frauen Rechte haben" Hirzenach. "Ein Aufpasser richtete mich übel zu. Ich musste dann ins Krankenhaus. Ich konnte weder laufen noch sitzen," erzählt Maria unter Tränen. Die Litauerin verließ mit 18 ihr Land, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und um ihren Eltern finanziell zu helfen – und geriet in Zwangsprostitution.
Hirzenach. Etwa 73 000 Menschen sind in Deutschland mit HIV infiziert. Die Neuansteckung kann in der Prostitution passieren. Viele Menschen stecken sich bei Frauen an, die nicht freiwillig in der Prostitution tätig sind.
Hirzenach. Seit 1981 findet am 25. November der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Aus diesem Anlass ruft SOLWODI (SOLidarity with WOmen in DIstress – Solidarität mit Frauen in Not) dazu auf, sich am Kampf gegen die Gewalt an Frauen zu beteiligen, nicht wegzusehen, sondern ihnen zu helfen.
Koblenz. Mit einer Feierstunde im Cusanus Gymnasium in Koblenz hat Bischof Dr. Stephan Ackermann, Erzbischof von Trier, gemeinsam mit Hans-Peter Schössler von Lotto Rheinland-Pfalz vergangenen Dienstag Sr. Dr. Lea Ackermann anlässlich ihres Engagements für Frauen in Not geehrt.
Koblenz. Die Auftaktveranstaltung für die Gründung des Fördervereins SOLWODI Koblenz e.V. hat am vergangenen Mittwoch in der City Kirche in Koblenz stattgefunden.
Sex-Sklavinnen in Deutschland: Immer mehr, immer jünger, immer weniger Rechte. Die Frauenschutzorganisation SOLWODI beklagt fehlenden politischen Willen zur Bekämpfung von Zwangsprostitution.
Schwester Lea Ackermann als Expertin im Bundestag
Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 19.03.2012 Sr. Dr. Lea Ackermann in den Bundestag als Sachverständige zur Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Europaratskonvention vom 16. Mai 2005 zur Bekämpfung des Menschenhandels eingeladen.
Ministerpräsident Kurt Beck hat die Gründerin und Vorsitzende von SOLWODI, Lea Ackermann, mit dem vom Bundespräsidenten verliehenen Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Zum 75. Geburtstag feierte Sr. Dr. Lea Ackermann mit Freunden und Wegbegleitern in Boppard-Hirzenach
Am 29. Februar überreicht Ministerpräsident Kurt Beck das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Sr. Dr. Lea Ackermann.
"Menschen, die nach kinderpornografischen Seiten im Internet suchen, muss ein deutliches Signal gegeben werden, dass sie Verbrechen an Kindern fördern", so Schwester Lea Ackermann.
Angesichts der nun vorgesehenen Sparmaßnahmen im Polizeibereich äußert sich die Vorsitzende von SOLWODI, Sr. Dr. Lea Ackermann, besorgt darüber, dass künftig noch mehr Verbrechen als bisher unaufgeklärt bleiben.
Zum 5. Europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zur Veröffentlichung des Bundeskriminalamts "Menschenhandel Bundeslagebild 2010" erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – Schwester Dr. Lea Ackermann:
"Menschenrechte ernst nehmen - Theorie und Praxis am Beispiel Wasser und Bildung" - unter diesem Titel bietet SOLWODI in Kooperation mit der Stadt Koblenz eine Veranstaltung am Weltfriedenstag. Sie findet im Rahmen des UNESCO-Projekts "Bildung für nachhaltige Entwicklung" statt.
Zum 30. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Frauenrechtskonvention am 3. September erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zur Diskussion über diverse Sexskandale hochrangiger Personen des öffentlichen Lebens erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – Schwester Dr. Lea Ackermann:
SOLWODI erhält Förderung für Kinderfeste
Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai erklärt die Vorsitzende von SOLWODI - Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zum Internationalen Friedenssonntag am 22. Mai erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zum aktuellen Prozess um den Missbrauch an Kindern in Fluterschen erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zum aktuellen Prozess in Stuttgart gegen die Betreiber der Flatratebordelle Pussy-Club erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not –Schwester Dr. Lea Ackermann:
Zum 100-jährigen Frauentag am 8. März erklärt die 1. Vorsitzende des Vereins SOLWODI - Solidarität mit Frauen in Not - Schwester Dr. Lea Ackermann:
Einmal jährlich verleiht der DKSB RLP e. V. den "Kinderschutzpreis" an eine Person, eine Organisation oder eine Einrichtung, die sich in besonderem Maße für den Schutz und die Rechte von Kindern eingesetzt hat. In diesem Jahr erhält Sr. Dr. Lea Ackermann die Auszeichnung, die der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz erstmalig dotiert hat.
Vor genau 10 Jahren haben sich Frauen und Menschenrechtsorganisationen, bezüglich ihrer Erfahrungen mit Notsituationen von Migrantinnen die einen deutschen Mann heirateten, in die öffentliche Diskussion eingeschaltet. Damals mussten die Betroffenen vier Jahre bei einem gewalttätigen Ehemann aushalten, der sie täglich erniedrigen und damit ihre rechtlose Situation in Deutschland ausnutzten konnte.
Ein buntes Programm mit Interviewrunden, Filmbeiträgen, Fotoausstellung, Tanz und Musik von Django Reinhardt & Band begeisterte die geladenen Gäste am 8. Oktober 2010 bei einer Benefizveranstaltung in der voll besetzten Stadthalle in Boppard. Anlass dazu gab das 25-jährige Jubiläum von SOLWODI "Solidarität mit Frauen in Not“. Von der Ordensschwester Dr. Lea Ackermann 1985 in Kenia als Ausstiegsprojekt für Frauen und Mädchen in der Elendsprostitution gegründet, gewinnt die Organisation seitdem weltweite Bedeutung. Bundesweit gibt es mittlerweile vierzehn Fachberatungsstellen und sieben Schutzwohnungen für Migrantinnen in Not- und Gewaltsituationen. Durch die Arbeit von SOLWODI konnte in 25 Jahren unzähligen Opfern von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Gewalt und Not geholfen werden. Bei SOLWODI fanden sie Zuflucht und Unterstützung. Sie wurden befähigt ein neues Leben in Freiheit fernab von Zwang und Gewalt zu führen.
Anlässlich des 25jährigen Jubiläums von SOLWODI wird am 08.10.2010 in der Stadthalle Boppard ab 19 Uhr eine Benefizveranstaltung "25 Jahre SOLWODI“ für Frauen in Not stattfinden. Die Veranstaltung kann durch die Unterstützung der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und der Stadt Boppard realisiert werden.
Die entsetzlichen Vorkommnisse in Rosenheim, bei denen vermutlich ein Familienvater seine Exfrau und den dreijährigen Sohn ermordet hat, sowie der Fall Aylin Korkmaz, die schwer verletzt einen Ehrenmord überlebte machen deutlich, "wie ungeschützt Frauen und Kinder vor gewalttätigen Ehemännern sind“ äußert sich Sr. Dr. Lea Ackermann.
Sr. Dr. Lea Ackermann wurde am 29.07.2010 vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Bayerische Verdienstorden verliehen.
Django Reinhardt, Kultur und Beratungsbüro für Sinti und Roma, und Sr. Dr. Lea Ackermann, SOLWODI Deutschland e.V., unterzeichneten am 24.06.2010 in der Pizzeria Artuso in Koblenz eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung.
Django Reinhardt, Kultur und Beratungsbüro für Sinti und Roma, und Sr. Dr. Lea Ackermann, SOLWODI Deutschland e.V., werden am 24.06.2010 um 10:30 Uhr in der Pizzeria Artuso, St. Elisabeth-Str.8 in Koblenz eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.
SOLWODI hat Geburtstag und wird 25. Zwei Tage nach der Verleihung des renommierten Itzel-Preises, über den wir gesondert auf unserer Homepage informieren, feierte SOLWODI am 04.06.2010 in der St. Bartholomäus Kirche in Boppard-Hirzenach. Die Lotto-Stiftung ermöglichte das Benefizkonzert mit den Mainzer Hofsängern, die sich in den Dienst der Guten Sache stellen und für Menschen engagieren, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Durch die großzügige Unterstützung der Lotto Stiftung wurde an diesem Abend ein Erlös von 5000 Euro erzielt.
Sr. Lea Ackermann nimmt am 02.06.2010 im August Pieper-Haus der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen den Itzel-Preis 2010 entgegen.
In diesem Jahr feiert SOLWODI 25-jähriges Jubiläum. Das bedeutet 25 Jahre Hilfe und Unterstützung für Frauen in Not.
Anlässlich des Weltfrauentages am 08.03.2010 erklärt Sr. Lea Ackermann: "Um Frauen endlich die Rechte einzuräumen, die ihnen zustehen, brauchen wir eine neue Kultur der Entrüstung."
Boppard, 10.12.09. Sr. Dr. Lea Ackermann erklärte anlässlich der Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes:
Boppard, 14.10.09. Das genaue Ausmaß des Menschenhandels weltweit lässt sich nur schwer beziffern. Konkrete Zahlenangaben zu den Opfern liegen nur unzureichend vor. Lediglich für strafrechtlich verfolgte Fälle von Menschenhandel meldeten 111 Staaten der UNODC 21.400 Fälle. Allein für Europa nennt die EU in ihrem neuesten Bericht zum globalen Menschenhandel 500.000 Opfer.
Koblenz, 23.08.09. Am Samstagabend bot das klassizistische Stadttheater in Koblenz dem begeisterten Publikum eine noch nie da gewesene Premiere: Rock und Swing mit Django Reinhardt, Band und Orchester. Veranstalter dieses Benefizkonzerts zugunsten des Koblenzer SOLWODI-Frauenhauses war die LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz. Am Ende des rund um gelungenen Abends im fast ausverkauften Haus überreichte der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Walter Desch der hoch erfreuten SOLWODI-Chefin Sr. Dr. Lea Ackermann einen Scheck über 10.142,- Euro – die LOTTO-Stiftung hatte den Erlös großzügig verdoppelt.
Koblenz (solwodi). Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des internationalen SOLWODI-Frauenhauses in Koblenz veranstaltet LOTTO RHEINLAND-PFALZ ein Benefizkonzert: Am Samstag, 22. August 2009, Einlass ab 18 Uhr, Beginn 19 Uhr, Stadttheater Koblenz (Vorverkaufsstellen im Anhang). Im Vorfeld trafen sich die SOLWODI-Chefin Sr. Dr. Lea Ackermann und der Musiker Django Reinhardt, um über Kooperationsmöglichkeiten nachzudenken.
Boppard, 18.06.09. Am 5. Juni wurde in Fellbach bei Stuttgart ein neuer Pussy-Club eröffnet – ein so genanntes "Flatrate-Bordell". Was darunter zu verstehen ist, wird auf der Homepage des Clubs so erklärt: "Sex mit allen Frauen so lange du willst, so oft du willst und wie du willst! Sex mit allen Extras! Analsex, Oralsex, Natur, 3-er, Gruppensex, Gangbang … Alles ist möglich!" Für einen Einheitspreis von 70 Euro tagsüber und 100 Euro abends. Für die SOLWODI-Chefin Sr. Dr. Lea Ackermann ist das "entfesselte Frauenerniedrigung".
Boppard, 13.05.09. Im Gutenbergsaal der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin herrschte am 6. Mai großer Andrang. Zur SOLWODI-Podiumsdiskussion über "Prostitution und Menschenrechte" kamen so viele Gäste, dass unentwegt neue Stuhlreihen aufgebaut werden mussten. Dr. Cornelia Dömer hielt stellvertretend für Staatssekretär Dr. Karl-Heinz Klär, dem Leiter der Landesvertretung, die Begrüßungsansprache. Sie sagte: Es sei es eine Freude, nach der Einweihungsfeier für die Berliner SOLWODI-Beratungsstelle im vergangenen Jahr erneut eine Veranstaltung für SOLWODI auszurichten. "Das Land Rheinland-Pfalz ist stolz auf Schwester Lea und ihre Arbeit."
Am 23. Mai 2009 wird das Grundgesetz (GG) 60 Jahre alt. Das nimmt SOLWODI zum Anlass, zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Prostitution und Menschenrechte" einzuladen. Es geht um die Frage, ob die Legalisierung von Prostitution mit der Unantastbarkeit der Menschenwürde (GG Art. 1, Abs. 1), mit dem Gleichberechtigungsgebot (GG Art. 3, Abs. 2) und dem Diskriminierungsverbot (GG Art. 3, Abs. 3) vereinbar ist. Die Veranstaltung findet im Rahmen der SOLWODI-Kampagne für eine Reform des umstrittenen Prostitutionsgesetzes (ProstG) statt.
Boppard, 05.03.09. Den Internationalen Frauentag nutzen Frauen weltweit, um für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Darum weist SOLWODI erneut auf die im November 2008 gestartete Kampagne für eine Reform des umstrittenen Prostitutionsgesetzes (ProstG) hin. "Sie wird bis zum Frühsommer fortgesetzt", so Sr. Dr. Lea Ackermann. Nach Meinung der SOLWODI-Chefin ist das ProstG in zweifacher Hinsicht verfassungswidrig: "Erstens eine Missachtung der Menschenwürde und zweitens ein Verstoß gegen das Gleichberechtigungsgebot." Insofern müssten die GesetzgeberInnen als rechtliches Minimum gewährleisten, "dass Frauen in der Prostitution wirklich selbstbestimmt sind".
Boppard . Die im Januar 2007 von der Bundesregierung angekündigte Reform des umstrittenen Prostitutionsgesetzes (ProstG) wurde bislang nicht umgesetzt. Es ist zu befürchten, dass das Reformvorhaben auf die nächste Legislaturperiode nach den Bundestagswahlen verschoben wird. Darum will SOLWODI das ProstG mit einer Kampagne zum Wahlkampfthema machen. Mit eigenen Reformvorschlägen tritt SOLWODI für die Menschenwürde von Prostituierten ein. Kampagnen-Start ist der 25. November 2008 – der Internationale Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen!“
Oberhausen. Überraschend kündigte Sr. Lea Ackermann gestern Abend im Katholischen Stadthaus eine SOLWODI-Kampagne für die Menschenwürde von Prostituierten an. Die Kampagne soll am 25. November – dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – gestartet werden.
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2008 erklärt Sr. Lea Ackermann: "Frauen werden immer noch viel zu oft zu bloßen Objekten degradiert, denen keinerlei Rechte zugestanden werden."
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2007 erklärt Schwester Lea Ackermann: "In einem Rechtsstaat wie Deutschland ist es unerträglich, dass Frauen und Kinder nicht ausreichenden Schutz vor Zwangsverheiratung, Menschenhandel und Genitalverstümmelung erfahren."
Schwester Lea Ackermann zum Großbordell "Pascha" als Veranstaltungsort für das Kölner Kulturfestival "Sommerblut".
Gestern, am 22. März, spät abends um 22 Uhr 30 wurde in Ingelheim (Rheinland-Pfalz) eine Lateinamerikanerin abgeschoben: in eine Hauptstadt, die 2.500 Kilometer von ihrem Heimatwohnort entfernt ist. In Deutschland war sie nach Überzeugung von SOLWODI Opfer von Menschenhandel.
Sr. Lea Ackermann im Dialog mit dem Pallotinerpater und Weggefährten Fritz Köster über ihre Motivation Frauen zu helfen und ihre Lebensorientierung
Sr. Lea Ackermann: Freierbestrafung ist richtig; Konzessionierung von Bordellen ist kein Mittel um Menschenhandel und Zwangsprostitution zu bekämpfen
Jagdreiter spenden für Sr. Lea Ackermanns Projekt SOLGIDI in Kenia; Tierärztin Minning ersteigert Pferdeskulptur zugunsten des afrikanischen Mädchenprojektes
Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) vergibt erstmals den Preis für sozialpolitisches Engagement; 10.000 Euro als Hilfe für Migrantinnen in Not; Kardinal Karl Lehmann spricht die Laudatio
Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) vergibt erstmals den Preis für sozialpolitisches Engagement; 10.000 Euro als Hilfe für Migrantinnen in Not; Kardinal Karl Lehmann spricht die Laudatio
Zum Rückzug von Seyran Ates als Rechtsanwältin; Sr. Lea Ackermann fordert mehr Maßnahmen zum Schutz von Frauen
Notruf-Beraterinnen steigen in Prävention ein; Großes Interesse an Informationsmaterialien; Notruf 08 000 111 777 bis 31. Juli 2006 frei geschaltet
Zur WM 2006 wird damit gerechnet, dass mehrere tausend Frauen aus dem Ausland insbesondere aus Osteuropa einreisen oder eingeschleust werden, um im Prostitutionsgeschäft für eine erhöhte Nachfrage zur Verfügung zu stehen. SOLWODI zeigt diesem Foul-Spiel die "ROTE KARTE"!
Alice Schwarzer und Sr. Lea Ackermann kämpfen für die Würde der Frauen; SOLWODI - Solidarität mit Frauen in Not - besteht seit 20 Jahren.
Mit Empörung haben wir von der Einladung Michel Friedmanns als Gastredner beim Evangelischen Kirchentag in Hannover gehört. Wir fordern die Leitung des Kirchentags 2005 auf, diese Einladung wieder zurückzunehmen.
SOLWODI fordert am Internationalen Frauentag 2005: Konsequente Unterstützung der Opfer und rigorose Verfolgung der Täter! Frauenhandel ist kein Kavaliersdelikt - Frauenhandel ist ein schweres Verbrechen.
In diesen letzten Tagen wurden wir oft von JournalistInnen der Printmedien, aber auch von Rundfunk und Fernsehen im Zusammenhang mit der Visa-Affäre nach unseren Erfahrungen mit Opfern von Menschenhandel gefragt. Dabei interessierten vor allem die Zahlen: Wie viele Frauen sind durch die Visa-Affäre Opfer von Menschenhandel geworden?
In Anbetracht der Tatsache, dass sich Friedmann bis heute nicht zu dem Skandal um die osteuropäischen Zwangsprostituierten geäußert hat, geschweige denn dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, wäre eine "öffentlichen Debatte" um sein Verhalten eher angebracht.
Sehr geehrte Frau Zypries, mit Entsetzen habe ich von Ihrer Äußerung zum Thema Strafbarkeit von Kinderpornografie erfahren.
SOLWODI e.V., der von der Ordensschwester Dr. Lea Ackermann gegründete Verein, präsentiert sich seit dem 28.04.1999 auch im Internet unter http://www.solwodi.de der breiten Öffentlichkeit und den Vertretern der Presse.