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Von A. Grünanger
Im März 2012 flog ich nach West-Kenia, um dort einige Projekte von SOLWODI anzuschauen und darüber zu berichten.
In Butere, einer Stadt in der Nähe von Uganda, wurden mehrere Brunnenprojekte verwirklicht, von denen wir zwei besuchten. Die Region Butere ist sehr staubig und trocken. Während der Trockenzeit fällt kaum Regen, so dass es selten möglich ist, sauberes Trinkwasser zu erhalten. Wasserholen ist in Kenia immer noch Frauenaufgabe. Mädchen und Frauen laufen täglich stundenlang, um Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen zu holen. In großen Kanistern auf dem Kopf wird dann der mühsame Heimweg angetreten. So kommt es, dass viele Mädchen keine Schule besuchen, weil sie für das zeitintensive Wasserholen unterwegs sind.
In Butere wurden durch das Wasserprojekt von SOLWODI Brunnen an Schulen gebohrt und mit Pumpen ausgestattet. Alle haben jetzt kostenlos Zugang zu sauberem Trinkwasser. Keine Selbstverständlichkeit in Kenia! Die Kinder können nach dem Unterricht Wasser mit nach Hause bringen. Die Kinder führten uns die Wasserpumpe vor - es ist nicht schwer, sie zu bedienen. Der Schuldirektor berichtete, dass die Pumpe unheimlich wichtig für die Region ist, denn fließendes Wasser gibt es sonst nicht. Zwar würde man während der Regenzeit über befestigte Regenrinnen das Wasser auffangen, für die Trockenzeit reiche das Wasser aber nicht aus.
Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie erfolgreich das Wasserprojekt ist. Wie es den Menschen in der Region um Butere hilft. Es sind noch viele weitere Wasserprojekte notwendig, um den Menschen in diesem großen Land zu helfen. Wie dankbar können wir hier in Deutschland sein, problemlos Zugang zu Trinkwasser zu haben.
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Brunnen in Kenia |
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