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Das Angebot von SOLWODI Kenia (K)

SOLWODI Kenia - aus Jahresbericht 2015

Beratung und Erfahrungsaustausch:


Beratungsgespräch (Anklicken für Detailansicht)

Neben psychosozialer und rechtlicher Einzelberatung, die SOLWODI (K) täglich in ihren Büros anbietet, werden monatliche Gruppenberatungen durchgeführt. Diese so genannten „Open-Day Meetings" dienen darüber hinaus dem Erfahrungsaustausch sowie der Informationsvermittlung und Diskussion von Themen wie AIDS-Prävention, Umgang mit Konflikten und Möglichkeiten der Berufsausbildung. Die Mitarbeiterinnen von SOLWODI suchen aber auch Frauen, die nicht zu den Treffen kommen können, zu Hause auf und beraten sie in ihrem heimischen Umfeld.

Für HIV-positive Frauen wird außerdem eine Selbsthilfegruppe angeboten und Krankenbesuche durchgeführt.

Beratungsstellen in Kenia sind in:
Mombasa (Zentrale), Malindi, Kilifi, Kwale, Ukunda, Taveta, Watamu, Mtwapa, Mazeras, Mariakani, Maungu und Voi.

 

Berufsausbildung für junge Frauen:

Jungen Frauen wird die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung geboten, z.B. zur Schneiderin, Friseurin, Köchin, Lehrerin oder Mechanikerin. Im Jahr 2009 befanden sich 68 junge Frauen in einer solchen Ausbildung. SOLWODI (K) übernimmt die Ausbildungskosten, sowie anfallende Materialkosten. Während der Ausbildungszeit betreuen SOLWODI (K) Mitarbeiterinnen die Frauen, nach Abschluss der Ausbildung helfen sie bei der Suche nach einer Arbeitsstelle bzw. bei der Existenzgründung. Für den Aufbau eines eigenen Friseursalons oder einer Werkstatt vergibt SOLWODI (K) ein Darlehen für die Grundausstattung.

 

Unterstützungsgruppen und Mikro-Kredite:

Die Klientinnen von SOLWODI (K) werden ermutigt, so genannte „Support Groups" zu bilden. Diese Gruppen treffen sich wöchentlich und dienen der gegenseitigen Unterstützung bei der Suche nach und Realisierung von alternativen Verdienstmöglichkeiten.

SOLWODI (K) organisiert für diese Gruppen handwerkliche Kurse, in denen die Frauen einfache Fähigkeiten lernen, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Gleichzeitig spart jede Gruppe durch regelmäßige Beitragszahlungen ein gemeinsames Guthaben an. Sobald eine Gruppe bestimmte Kriterien erfüllt, erhält sie von SOLWODI (K) ein Darlehen, aus dem den Mitgliedern Mikro-Kredite zur Umsetzung kleinerer Geschäftsideen gewährt werden. In der von SOLWODI (K) angebotenen Beratung sowie Kursen in „business management" erhalten die Frauen die nötigen Grundkenntnisse für den Umgang mit Darlehen, die Gründung und das Führen eines Geschäftes.

 



Peer Education und Streetwork:

Von SOLWODI (K) ausgebildete „Peer Educators" suchen zusammen mit einer Sozialarbeiterin Prostituierte in einschlägigen Etablissements und Vierteln auf, um sie auf das Angebot von SOLWODI (K) aufmerksam zu machen. Sie klären auf über HIV/AIDS und andere Gefahren der Arbeit in der Prostitution, verteilen Kondome und vermitteln Informationen über Ausstiegschancen und alternative Verdienstmöglichkeiten.

 



Das self-esteem Programm

Seit 2008 wird das self-esteem Programm verfolgt. Zielgruppe dieser Aktivität war in 2008 überwiegend die durch die Unruhen traumatisierten Mädchen. Es wurde damit eine Auffangmöglichkeit für Mädchen geschaffen, die mittellos und verzweifelt nach einer Lebensaufgabe suchten. Self-esteem bedeutet, Selbstwertschätzung, Selbstwertgefühl. Ziel ist die Stärkung der Persönlichkeit: Selbstwert.

Das Entdecken der eigenen Fähigkeiten und anschließendes Trainieren dieser Fähigkeiten stärkt das Selbstwertgefühl. Innerhalb dieser Trainings werden die Begabungen herausgearbeitet, die jedes Mädchen in sich birgt. Dies geschieht anhand von Zeichnen und Malen sowie handwerklichen Arbeiten mit Leder. In 2008 nahmen 25 Mädchen an Zeichenkursen teil und 25 an Handwerkskursen. Außerdem absolvierten 10 erfolgreich einen Backkurs. Die Produkte können anschließend verkauft werden, was eine kleine Einnahme bringt und auch nach Beenden des Kurses Einkommen für den Lebensunterhalt schaffen kann.

 

Aktuelles Projekt: Projekt SCHUTZHAUS für Straßenkinder


Wegen der zunehmenden Verelendung und Prostituierung von Kindern an der kenianischen Küste und wegen der Zunahme des inländischen Menschenhandels, wodurch Töchter aus armen oder verarmten Familien in ländlichen Regionen an die Küste gelangen, sah sich SOLWODI Kenya gezwungen, nach einem Zufluchtsort Ausschau zu halten: ein Schutzhaus für die kurzfristige Unterbringung von Kindern und jungen Frauen, um diese mit dem Nötigsten zu versorgen und sie dem Zugriff von Menschenhändlern, Zuhältern und Sextouristen zu entziehen. Zugleich dient das Schutzhaus als vorübergehende Unterbringungsmöglichkeit für ausstiegswillige junge Prostituierte, die keine andere Bleibe haben.

Gleichzeitig wird die Möglichkeit des Schulbesuchs ggfs. einer Therapie, Beratung, oder Ausbildung geschaffen mit dem Ziel ein selbst bestimmtes Leben außerhalb der Prostitution zu ermöglichen.

SOLWODI Kenya erhielt ein leer stehendes Gebäude am Stadtrand von Mombasa Zur Verfügung stehen: zwölf Zimmer mit jeweils zwei Betten, ein Schlafsaal mit zehn Etagen-Betten, acht Gemeinschaftsbadezimmer, acht Gemeinschaftstoiletten, ein großer Gemeinschaftsraum, eine große Küche mit Lagerraum, ein Speisesaal, zwei Büros für Sozialarbeiterinnen und ein angrenzendes Grundstück für Freizeitaktivitäten. Das Schutzhaus bietet Platz für 44 junge Menschen.

Zur Wasserversorgung wurde bereits mit der Bohrung eines Brunnens begonnen, der die Versorgung mit Trinkwasser sicher stellen soll. Da genügend Wasservorräte vorhanden sind, dies wurde vom lokalen Partner überprüft, könnte Wasser eventuell verkauft werden. Der Brunnen stellt somit langfristig auch eine Einnahmequelle für das Projekt dar.

Innerhalb des Schutzhauses sollen außerdem Fertigkeiten in Hauswirtschaft, Backen und Kochen für die etwas älteren Mädchen vermittelt werden. Diesbezüglich wird die vorhandene Küche mit der entsprechenden Einrichtung ergänzt werden. Eine Lehrköchin ist zu verpflichten, die die Mädchen unterrichtet. Die älteren Mädchen können dies im Laufe des Projektes mit übernehmen, sodass der Einsatz der Lehrköchin nach einiger reduziert und ggfs. fast völlig wegfallen kann.

Zur psychischen Stabilisierung und Betreuung der Mädchen werden folgende Aktivitäten durchgeführt:

1. Psychosoziale Beratung und Tagesprogramm zur Unterstützung der Persönlichkeitsstabilisierung und Traumaüberwindung,
2. Schulungsprogramme für Alphabetisierung und Berufsausbildung.

Diese Aktivitäten werden von einer SozialarbeiterIn und 2 BeraterInnen übernommen. Die Mädchen brauchen die Unterstützung der Fachkräfte, um einiger Maßen das Erlebte verarbeiten zu können und in ein normales Leben zu finden.

SOLWODI Kenya trägt mit allen Projekten dazu bei, dass die betroffenen Mädchen und jungen Frauen die erfahrenen Menschenrechtsverletzungen verarbeiten können und in ein geregeltes selbstbestimmtes Leben zurückfinden. Besonders durch das Schutzhaus soll auch präventiv rechtzeitig eingegriffen werden, um dem Verdienen des Lebensunterhalts durch Sexarbeit/Prostitution vorzubeugen.

 

Wasserrucksack PAUL

Nicht nur die Wasserknappheit sondern auch die schlechte Wasserqualität ist ein Problem für viele Menschen in Kenia. Der von der Universität Kassel entwickelte Wasserrucksack namens PAUL neutralisiert verschmutztes Wasser und filtert Bakterien und Krankheitserreger heraus (nähere Infos unter www.uni-kassel.de/fb14/siwawi). Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen, von der Universität Kassel und Dr. Kambiz Ghawami vom World University Service Deutsches Komitee e.V. demonstrierten bei unserem 25jährigen Jubiläum in der Stadthalle in Boppard diesen Vorgang eindrucksvoll auf der Bühne. Zur unserer großen Freude schenkten sie SOLWODI ein Exemplar. 

Dieses hat Sr. Lea Ackermann im Dezember 2010 mit nach Kenia genommen, wo es nun regelmäßig zum Einsatz kommt um Krankheiten durch verschmutztes Trinkwasser zu vermeiden.


Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen mit dem Wasserrucksack „PAUL“ © Peter Seydel

Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen mit dem Wasserrucksack „PAUL“ © Peter Seydel

Rechtsbeistand:

Das Vorhaben "Rechtsbeistand" wurde 2005 ins Leben gerufen, als sich Berichte von SOLWODI (K)-Klientinnen über Schikane und Gewalt durch Polizisten und Justizbeamte häuften. Eine in einem ersten Schritt durchgeführte Studie lieferte eine Bestätigung dieser Vorwürfe und ein klareres Bild der Situation. Auch in 2009 wurden die Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen in Polizeipräsidien, sowie Rechtsberatung und Rechtsbeistand für die Frauen durchgeführt.

 

Spenden werden immer dringend benötigt und schon mit wenig Geld kann einiges erreicht werden:

Ein Beispiel: SOLWODI (K) kann derzeit jährlich ca. 40-50 jungen Frauen eine Berufsausbildung ermöglichen. Allerdings wächst die Anzahl der Interessentinnen für eine Ausbildung und SOLWODI (K) ist immer wieder gezwungen, Frauen zu enttäuschen und sie auf eine Aufnahme zu einem späteren Zeitpunkt zu vertrösten.

Die ungefähren Kosten für eine komplette Ausbildung betragen momentan:

- Friseuse 280,- Euro
- Köchin 320,- Euro
- Schneiderin 200,- Euro
- Autoschlosserin 750, Euro
- Erzieherin/Kindergarten 450,- Euro

Hinzu kommen Kosten, um den Lebensunterhalt während der Ausbildung zu bestreiten.

Wenn Sie helfen möchten:

Spenden Sie bitte auf folgendes Konto, Stichwort „SOLWODI Kenia":

Spendenkonto: Landesbank Saar, Kto.-Nr. 2000 9999, BLZ 590 500 00

 



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