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- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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Das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Sr. Lea Ackermann      

Sr. Lea wird 75      

SOLWODI-Beratungsstellen      

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Politische Stellungnahme      

         

Zu den Internetseiten des Bundesamtes f�r Migration und Fl�chlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Peter Ustinov StiftungDie Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Sr. Lea Ackermann bekommt das Große Bundesverdienstkreuz

Boppard, den 12.01.2012

Am 29. Februar überreicht Ministerpräsident Kurt Beck das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Sr. Dr. Lea Ackermann, Frauenrechtlerin und Gründerin der Menschenrechtsorganisation SOLWODI (Solidarity with women in distress, Solidarität mit Frauen und Kindern in Not). Wenige Tage zuvor - am 2. Februar - feiert die engagierte Kämpferin gegen Menschenhandel, Zwangsheirat und Zwangsprostitution ihren 75. Geburtstag.

Die Not von Frauen und Kindern, die in Kenia Opfer von Sextouristen wurden, hatte vor mehr als 27 Jahren die Ordensfrau, die eigentlich als Lehrerin nach Afrika gekommen war, so entsetzt, dass sie die Hilfsorganisation SOLWODI gründete. Seither hat sie das Thema nie wieder losgelassen und inzwischen ist SOLWODI mit zehn Beratungsstellen in Kenia, einer Beratungsstelle in Kigali/ Ruanda, einer Beratungsstelle und Schutzwohnung in Rumänien, sowie mit weiteren 15 Beratungsstellen und 7 Schutzwohnungen in Deutschland zu einer der größten Hilfsorganisationen herangewachsen, die sich dieser von Gewalt bedrohten Frauen und Kinder annimmt.

Sr. Dr. Lea Ackermanns Ansatz ist weit davon entfernt, jemanden Zwangsbekehren zu wollen. Mit dem Wort Solidarität im Namen der Organisation hat sie sich bewusst auf Augenhöhe mit den Frauen begeben: „Wir versuchen gemeinsam mit den Frauen, ihre Stärken und Fähigkeiten herauszuarbeiten, um ihnen eine Alternative zu bieten, ihren Lebensunterhalt selbständig und unabhängig zu bestreiten.“ Sr. Lea ist eine unbequeme Streiterin, die sich gegen vorgegebene Opferrollen wendet. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht und ist eine anerkannte Expertin, wenn es darum geht, die Strukturen von Menschenhandel, Zwangsheirat und Zwangsprostitution aufzudecken. Unermüdlich reist sie durch die ganze Republik, nicht nur, um von den Schicksalen der Frauen zu sprechen. Ihr geht es nicht um Mitleid. Ihr geht es darum, die Menschen aufzurütteln, die Mechanismen der Ausbeutung und die Machtstrukturen aufzuzeigen und zu bekämpfen. Denn die Not dieser Frauen und Kinder hat Hintermänner: Menschen, die Frauen und Kinder als Ware missbrauchen, aber Menschen, die entweder wegsehen oder - noch schlimmer -  zuschauen oder sogar davon profitieren, dass Frauen und Kinder missbraucht und versklavt werden.

So soll 2012 für SOLWODI das Jahr sein, in dem genau dieses Thema verstärkt in den Focus der Öffentlichkeit gerückt wird: "Frauen und Kinder sind keine Ware", lautet das SOLWODI-Jahresmotto.

Ausbeutung und Versklavung hat viele Gesichter. Sr. Dr. Lea Ackermann wird in verschiedensten Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg den Blick auf die Menschen lenken, die auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen. Sr. Lea ist keine duldsame Ordensfrau. Sie ist möchte immer noch nichts weniger "als eine gerechtere Welt".

 



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