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Das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Sr. Lea Ackermann
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Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Boppard, den 19.05.2011
Zum Internationalen Friedenssonntag am 22. Mai erklärt die Vorsitzende von SOLWODI – Schwester Dr. Lea Ackermann:
„Wir möchten dem Frieden eine Chance geben und haben doch schon viele Gelegenheiten verpasst. Wir haben so viele Initiativen verhindert; wir haben dabei zugesehen, wenn das Gute überwältigt wurde“: diese Zeilen beten viele tausend Menschen am Sonntag auf der ganzen Welt und sie drücken deutlich aus, dass wir viel mehr tun könnten für den Frieden. Das stellt auch unser Verein Solwodi immer wieder fest, der sich um die häufig dramatische Situation zwangsprostituierter Frauen und Kinder kümmert. Da wird gesagt „das geht mich ja nichts an“, wenn im selben Haus Zuhälter oder gewalttätige Ehemänner wohnen und Schreie von Frauen zu hören sind. Und da wird laut gedacht „die sind doch selbst schuld“, wenn Frauen aus aller Welt mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelotst und an Bordelle verkauft werden.
Wir haben tatsächlich viele Gelegenheiten verpasst, den Frieden zu fördern. Viele schöne Worte finden sich in Initiativen, die Gewalt gegen Frauen eindämmen wollen. Doch die meisten Menschen wollen nichts wissen über das Ausmaß von Gewalt und sind deshalb nicht informiert. Am Ende scheitern diese Initiativen an der Umsetzung, wenn es darum gehen muss, alle Fakten auf den Tisch zu legen, betroffene Frauen im Rahmen von Zeuginnenaussagen ausreichend zu schützen und konsequente Täterverfolgung zu betreiben - auch dann, wenn bestechliche Beamte in manche Fälle verwickelt sind. „Zu heikel“, heißt eine ungeschriebene Handlungsanleitung in unserer Gesellschaft, „da mische ich mich nicht ein“ eine andere. Die überzeugendere Anleitung gibt am Sonntag die Internationale ökumenische Friedenskonvokation: „Schenke uns Weisheit und Mut für unser Handeln: Die Weisheit zu unterscheiden, was dem Frieden dient.“
Anm.: Die Internationale ökumenische Friedenskonvokation vom 17. bis zum 25. Mai bildet den Höhepunkt und Abschluss der vom Ökumenischen Rat der Kirchen ausgerufenen Dekade zur Überwindung von Gewalt.
Link zum zitierten Friedensgebet: http://gewaltueberwinden.org/de/konvokation/friedenssonntag/gebet.html