SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
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Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Von Prof. Dr. Birgit Thoma
Am 27.11.2009 gingen Prof. Dr. Birgit Thoma und die SOLWODI-Mitarbeiterinnen Sr. Dr. Lea Ackermann, Sr. Margit Forster (Berlin) und Soni Unterreithmeier (Augsburg) zur Unterschriftenübergabe ins Bundesjustizministerium. Wir überreichten der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine Unterschriftenliste mit ca. 18.000 Unterschriften. Im Vorfeld hatte SOLWODI, im Rahmen ihrer ProstG-Kampagne, die BundesbürgerInnen dazu aufgerufen, die Forderungen von SOLWODI für eine Reform des Prostitutionsgesetzes (ProstG) zu unterstützen.
Aus Sicht von SOLWODI ist die Prostitution nicht als sogenannte "sexuelle Dienstleistung" rechtlich anzuerkennen, da kein Arbeitsverhältnis begründet wird, das auf Ausbildungsverhältnissen, Arbeitnehmerinnenfreiheiten und Schutzrechten basiert. Vielmehr ist Prostitution gesamtgesellschaftlich neu zu bewerten: als eine Verletzung des Gleichstellungsgebots und der Würde von Frauen.
In einem Fachgespräch mit der Justizministerin wurden die Auswirkungen des ProstG auf die Möglichkeiten einer rechtspolitischen Neubewertung und einer möglichen Reform erörtert. Die Justizministerin zeigte sich bereit weitere Rechtstatsachenforschungen zu unterstützen und die Frage nach den negativen Konsequenzen des ProstG für die Strafverfolgung des Frauenhandels verstärkt zu thematisieren.
Mehr über die SOLWODI-Kampagne und über das Fachgespräch auf http://p21453.typo3server.info/?id=536.
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Prof. Dr. Birgit Thoma, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Sr. Dr. Lea Ackermann |
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