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SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

Aktuelles:

25 Jahre SOLWODI

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Rundbrief Nr. 60 - Juli 2004

Editorial


Liebe Freundinnen und Freunde von SOLWODI,

am 1. Mai sind zehn mittel- und osteuropäische Staaten der Europäischen Union beigetreten. Mit Musik und Freudenfeuern feierten die Menschen in Tschechien, Polen, Lettland und Litauen. 15 Jahre nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" sind sich Ost und West noch ein Stück näher gekommen. Die Hoffnung vieler Menschen: Wirtschaftlicher Aufschwung und bessere Lebensbedingungen. Das ist die eine Seite der Medaille. Leider gibt es auch eine andere, darauf gehen wir in den zwei folgenden Artikeln ein.

Die EU-Erweiterung wirkt sich auch auf die Finanzierung von Opferzeuginnen aus - ohne Duldung keine Unterstützung.

Der Kampf gegen den Menschenhandel kann nur in internationaler Zusammenarbeit geführt werden. Innerhalb der Europäischen Union aber auch von Seiten der Vereinten Nationen gibt es unterschiedlichste Rahmenbedingungen und Protokolle, die alle auf eine stärkere Vernetzung in der Strafverfolgung und auf ausreichende Schutzstandards innerhalb der Nationen abzielen. In diesem Zuge wird nun erstmals auch der Begriff des Menschenhandels erweitert. Derzeit wird im Bundestag ein Gesetzesentwurf der Regierungskoalition diskutiert, der die Strafvorschriften über den Menschenhandel reformiert. Die Koalition kommt damit ihrer Pflicht nach, verschiedene internationale Abkommen in deutsches Recht zu integrieren. Der vorliegende Entwurf ist allerdings in einigen Punkten unzureichend.

Ein Europa ohne Grenzen birgt die Chance des Miteinanders und des Friedens. Das wird aber nur gelingen, wenn das wirtschaftliche und soziale Gefälle zwischen dem "alten" und dem "neuen" Europa nicht mehr so groß ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihre Schwester
Dr. Lea Ackermann

Artikel Nr. 1 von 7 in: Rundbrief Nr. 60 - Juli 2004
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