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- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes f�r Migration und Fl�chlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Peter Ustinov StiftungDie Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Rundbrief Nr. 60 - Juli 2004

Benefizkonzert in München

Am 19. Juni mache ich mich auf den Weg ins Luisengymnasium. Auf dem Programm steht ein Benefizkonzert für SOLWODI. Der Münchener Madrigalchor unter Leitung von Professor Dr. Franz Brandl lädt uns zu etwas ganz Besonderem ein: ein Singspiel mit dem verheißungsvollen Titel "Unter dem Schirm des Kalifen".

Eine opulente, von den Wirrungen der Liebe gezeichnete Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Tochter des Rechtsgelehrten des Kalifen, an die die unterschiedlichsten Erwartungen gerichtet sind. Unbeirrt von den Wünschen, die von außen an sie herangetragen werden, verliebt sie sich in den italienischen Hauslehrer und Sänger.

Professor Brandl, der das Stück eigens für SOLWODI geschrieben hat, gelang es, viele raffinierte Details einzuarbeiten, so dass man dem Chor gebannt zuhörte, aber auch seine Freude an dem wunderbaren Puppenspiel hatte. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Die Puppen wurden eigens für dieses Stück von dem Bildhauer Hämmerle geschnitzt.

Nach der Pause verwöhnte uns der Madrigalchor noch mit Liebesliedern von Johannes Brahms - noch Stunden hätte ich diesem erstklassigen Chor zuhören können.

Besonders beeindruckt hat mich, wie es zu diesem Abend gekommen ist. Der Physiker und Musikwissenschaftler Professor Brandl hatte einen Artikel über SOLWODI gelesen und war von dieser Arbeit so überzeugt, dass er spontan Sr. Lea anrief und ihr anbot, ein Konzert in München zu veranstalten. Nicht nur, dass er dieses einmalige Szenarium kreierte und produzierte, ebenso bewundernswert ist, dass er seinen ca. 50 Sängerinnen und Sänger starken Chor, die Musiker und Puppenspieler dazu animierte, diesen Abend SOLWODI zu widmen. Die Aula des Luisengymnasiums war gut gefüllt und das dankbare und beglückte Publikum war gerne bereit, die Spendenkörbchen reichlich zu füllen. Es kamen 2.060,- Euro zusammen.

Der Abend bestand aber nicht nur aus diesen musikalischen Highlights. Die Fernsehjournalistin Andrea Kammhuber führte als Schirmfrau sehr charmant und von der SOLWODI-Arbeit persönlich berührt in den Abend ein. Sr. Lea, die ich nun schon seit vielen Jahren kenne, faszinierte mich einmal mehr mit ihrer engagierten Art, über ihre Arbeit zu sprechen. Öffnet sie einem doch immer wieder die Augen für das, was sich um uns herum abspielt und was Frauen in unserem Land erleben. Die Opfer von Menschenhandel und Gewalt brauchen unsere Hilfe - gut, dass es SOLWODI gibt.

Dagmar Olzog

Artikel Nr. 3 von 7 in: Rundbrief Nr. 60 - Juli 2004
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