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SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes f�r Migration und Fl�chlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Peter Ustinov StiftungDie Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Editorial


Liebe Freundinnen und Freunde von SOLWODI,

immer wieder berichten wir über Migrantinnen – Frauen und Kinder –, die wie Ware gehandelt werden. Nun scheint die Botschaft auch in den Heimatländern dieser Frauen und Kinder anzukommen. SOLWODI wurde in letzter Zeit in die Slowakei, nach Rumänien und Tschechien und in die Ukraine eingeladen. Es ist sehr wichtig, dass in den Heimatländern das Bewusstsein wächst; dass eine Gesellschaft brutalisiert, wenn sie nicht alles versucht, um ihre Mitglieder zu schützen. Über die Einladungen in diese Länder haben uns gefreut und wir haben positiv darauf geantwortet. Nun stehen wir allerdings vor der Frage: Wie geht es jetzt weiter? Wir sehen neue Probleme auf uns zukommen.

Alte patriarchale Traditionen machen in vielen Ländern den Frauen das Leben fast unmöglich. Immer wieder kommen wir z.B. mit Frauen in Kontakt, die Opfer von Zwangsheirat sind. Es ist sehr schwer darüber zu berichten, weil diese Frauen mit dem Tod bedroht sind und wir keinen Hinweis geben dürfen, der sie eventuell verraten würde. So können wir nur ganz allgemein darüber berichten. Immer wieder lernen wir auch neue Formen der Not kennen, wie die Situation der jungen Frauen, die mit nur 12 Jahren von den Eltern in die Prostitution verkauft wurden.

Andererseits erleben wir viel Hilfsbereitschaft und Unterstützung durch ehrenamtliches Engagement und durch finanzielle und materielle Unterstützung.

Wir danken auch für die Unterstützung durch Benefizveranstaltungen und danken den Gästen, die durch ihre Anwesenheit die Initiativen unterstützen. In den letzten Monaten waren dies z.B. die "Lotto-Elf" mit einem Fußballspiel, ein Konzert im Schloss Schleißheim, die Rheinische Philharmonie mit einem Konzert, das "Parkhotel" mit einem hervorragenden Menü oder die Tanzgruppe "Danza Vosolvia" mit ihrem Auftritt. Ganz besonderen Dank auch all denen, die unsere Bücher kaufen, lesen und zum Kauf anregen. Auch beim Katholikentag konnten wir viel Zuspruch und Ermutigung erfahren. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre
Sr. Dr. Lea Ackermann

Artikel Nr. 1 von 8 in: Rundbrief Nr. 76 - Juni 2008
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