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SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

Aktuelles:

25 Jahre SOLWODI

Ausstellung zum Jubiläum

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Kontakte ins Ausland

Reise in die Slowakei: Herausforderung zum Dialog zwischen Christen und Muslimen. In der Zeit vom 31.04. bis 04.05.08 besuchte Benedikta Böckelmann in Nitra/Slowakei eine Konferenz für europäische Koordinatorinnen und Koordinatoren des Bereiches "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - JPIC /Justice, Peace and Integrity of Creation". Hauptreferenten waren der Professor für Islamistik Marcus Solo (Rom) und der Rektor der Kontaktstelle für Weltreligionen Petrus Bsteh (Wien).
Die Vorbereitung und Durchführung des Treffens lag in den Händen der Steyler Ordensfrauen und -männer. Ein solches Treffen findet alle 2-3 Jahre statt. Beim diesjährigen Treffen in Nitra/Slowakei war der Dialog mit Muslimen, die Chancen und Herausforderungen Hauptthema. Bei den Berichten konnte Benedikta Böckelmann das schwerwiegende Thema des Verbrechens an Frauen und Kindern durch den Frauenhandel einbringen. Die Steyler Missionsschwestern haben gerade dieses Problem zu einem Hauptaufgabenfeld ihrer Gemeinschaft gemacht.
(Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.)

 

Reise nach Rumänien: Auf Einladung der Gruppe PRO DEMNITATAE FEMEII (10 Ordensfrauen aus 6 verschiedenen Gemeinschaften, die sich gegen den Menschenhandel in ihrem Land einsetzen) von der Sozialen Kommission der Erzdiözese Bukarest, waren Sr. Lea Ackermann, Sr. Benedikta Böckelmann und Sr. Veronika Schreiner in Rumänien. Rumänien ist nicht nur Ausgangsland für Menschenhandel, sondern auch ein Empfängerland, in dem Frauen aus noch ärmeren Ländern gehandelt und in die Prostitution gezwungen werden. Die Schwestern in Rumänien suchen nach Wegen, wie sie helfen können. Zum einen wollen sie Frauen und Mädchen über den Menschenhandel aufklären und gehen dafür in Schulen, um sie vor großem Leid zu bewahren. Diese Mädchen leben oft in so ausweglosen Situationen, dass sie kaum glauben können, dass ihnen noch Schlimmeres zustoßen könnte. Zum anderen suchen die Schwestern auch nach Möglichkeiten, junge Frauen, die in Rumänien als Menschenhandelsopfer auftauchen, zu beraten und ihnen zu helfen. Die Ordensfrauen haben in Bukarest bereits ein Büro als Treffpunkt eingerichtet. Eine Juristin berät Frauen bei Rechtsfragen. Wir überlegen noch, wie eine Zusammenarbeit in Zukunft aussehen kann.
(Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.)

Reise nach Tschechien: Am 20. und 21. Mai wurde Sr. Lea Ackermann von Prof. Rethmann als Referentin an die Universität Prag geladen, wo sie eine Vorlesung und einen Vortrag in einer Studentengemeinde hielt. Diese Gelegenheit, das Verbrechen an Frauen und Kindern durch die Degradierung zur Ware vor ProfessorInnen und StudentInnen zur Sprache bringen zu können, war sehr erfreulich. Sr. Leas Vorträge weckten Betroffenheit und Empörung. Durch Hana Knoppova, die Assistentin Prof. Rethmanns, erhielt Sr. Lea auch Einblicke in die Stadt Prag. Es ist sehr wichtig, dass sich die Heimatländer der Opfer von Menschenhandel ebenfalls mit diesem Verbrechen, das an ihren Kindern und Frauen geschieht, auseinandersetzen. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Die StudentInnen waren interessiert und haben viele Fragen gestellt. Die StudentInnen, mit denen S. Lea Ackermann sich am Abend noch traf, versicherten in Zukunft mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und in ihrem Umfeld das Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen.

Artikel Nr. 3 von 8 in: Rundbrief Nr. 76 - Juni 2008
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