SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Lilja, ein junges Mädchen, wird von ihrer Mutter verlassen, die mit ihrem neuen Freund in ein anderes Land aufbricht, das ihr ein besseres Leben verspricht. Ohne Geld und mit dem vagen Versprechen, sie werde später nachgeholt, bleibt Lilja allein zurück und landet auf der Straße. Nur mit dem jungen Volodja, der vor seinem prügelnden Vater geflüchtet ist, verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Um zu überleben, arbeitet Lilja in einem Nachtclub - bis sie sich in Andrej verliebt, der ihr Arbeit, Wohlstand und das große Glück an seiner Seite in einem anderen Land verspricht. Jetzt ist es Lilja, die ihren jungen Freund Volodja zurücklässt. Aber ihr Traum von der großen Liebe und dem besseren Leben entpuppt sich als hohles Versprechen…
Das Stück beruht auf dem gleichnamigen Film des 1969 geborenen schwedischen Regisseurs Lukas Moodysson. "Eigentlich sollte es ein Film über die Mildtätigkeit Gottes werden," sagt Moodysson, "doch dann nahm die Realität ihren Lauf und er wurde etwas ganz Anderes. Es wurde ein Film über zwei Kinder, Lilja und Volodja, die in einem Land leben, das einst ein Teil der mächtigen Sowjetunion war und das jetzt in Trümmern liegt. Es wurde ein Film über das Verlangen woanders zu sein, alles zurückzulassen, darüber, allein zurückgelassen zu werden, über reiche Leute, die glauben, dass man alles kaufen kann, über arme Leute, die dazu gezwungen sind, ihren ganzen Besitz zu verkaufen (außer ihrem Herzen), über Dinge, die weit entfernt passieren und über Dinge, die auf der Straße, in der wir leben, passieren…"
Weitere Termine: 22. Juni, 13. Juli
www.nationaltheater-mannheim.de
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