Diese Seite optimiert anzeigen für Palm, Pocket-PC oder SmartPhone.

SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




Suchen:

Zur Zeit sind 8 Gäste online.

SOLWODI ist...

SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

Aktuelles:

25 Jahre SOLWODI

Kulturflohmarkt in Braunschweig

Termine in nächster Zeit

Veranstaltungsberichte mehr ...

Projekt Lilja mehr...

Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Pressemitteilung vom 21.11.2007

"Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen"

Boppard, 21.11.2007.  Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2007 erklärt Schwester Lea Ackermann: "In einem Rechtsstaat wie Deutschland ist es unerträglich, dass Frauen und Kinder nicht ausreichenden Schutz vor Zwangsverheiratung, Menschenhandel und Genitalverstümmelung erfahren."

Immer häufiger wenden sich Mädchen und Frauen an SOLWODI e.V. (Solidariatät mit Frauen in Not), die von drohender Zwangsverheiratung betroffen sind. Diese Frauen, die in Deutschland aufgewachsen und hier zur Schule gegangen sind, stecken in einer ausweglosen Situation: Sie werden von ihren männlichen Familienangehörigen massiv mit Gewalt bis hin zum Mord bedroht. Schwester Lea Ackermann: "Oft werden die Frauen in ihrer Not von den zuständigen Stellen nicht ernst genommen. Das führt dazu, dass sie, bevor sie sich Hilfe von NGOs wie SOLWODI holen können, mittels Täuschung aus Deutschland in ihr Herkunftsland verbracht werden." Dort seien sie dann der Unterstützung von NGOs und dem Zugriff deutscher Behörden völlig entzogen.

Aber auch Frauen, die aus Drittstaaten nach Deutschland geflohen sind, um einer Zwangsverheiratung zu entgehen, finden hier keinen ausreichenden staatlichen Schutz. Schwester Lea Ackermann hierzu: "Trotz geschlechtsspezifischer Asylgründe im deutschen Aufenthaltsgesetz, die nach Aussage des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge auch drohende Zwangsverheiratung umfassen, werden immer wieder betroffene Frauen in ihr Heimatland abgeschoben." Dort drohten ihnen dann brutalste Formen von Gewalt bis hin zur Ermordung.

SOLWODI fordert die konsequente Anwendung der geschlechtsspezifischen Asylgründe für alle Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt in ihrem Herkunftsland betroffen sind. SOLWODI fordert außerdem, jungen Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland frühzeitig die notwendige Hilfe anzubieten, um Zwangsverheiratung zu verhindern.



© SOLWODI & agentur makz.  • Impressum.Nutzungsbedingungen.