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SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist...

SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

Aktuelles:

25 Jahre SOLWODI

Kulturflohmarkt in Braunschweig

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Editorial


Liebe Freundinnen und Freunde von SOLWODI,

ich schreibe diese Zeilen nach dem Ende des G-8-Gipfels in Heiligendamm. Um Aids und andere Seuchen in den Entwicklungsländern zu bekämpfen, wollen die G-8-Staaten 45 Milliarden Euro ausgeben. Das ist nötiger denn je. Allein in Kenia, wo ich Ende Mai wieder war, beläuft sich die Zahl der Aids-Waisen mittlerweile auf über eine Million. Traditionsgemäß genießen kenianische Frauen aus der Schicht der Armen (ca. 50 % der Bevölkerung) keine oder nur eine minimale Schulbildung. Darum stranden viele in der Prostitution. Das begünstigt den dramatischen Anstieg der HIV-Infektionsrate und der Aids-Sterblichkeit. Wie SOLWODI in Kenia zu helfen versucht, steht auf Seite 3.

Dort stellen wir u.a. auch ein Projekt gegen Menschenhandel vor. Nicht wenige der Klientinnen von SOLWODI (K) aus den ländlichen Gebieten waren als junge Frauen von eigenen Verwandten an Menschenhändler übereignet worden; meist in der Annahme, in der Küstenregion erwarte die Tochter, Schwester, Nichte, Enkelin eine bessere Zukunft. Zwar ist weitgehend bekannt, dass die Mehrzahl dieser Mädchen nicht im Haushalt oder in der Gastronomie unterkommt, sondern gezwungen ist, sich zu prostituieren; angesichts der Not in den Dörfern erscheint dies dennoch oft als einzige Alternative. Auch ist die Hoffnung weit verbreitet, dass ein ausländischer Sextourist das Mädchen heiratet und ihr ein Leben im Wohlstand bietet. Diese Hoffnung nutzen die Menschenhändler skrupellos aus. Die Anzahl unserer kenianischen Klientinnen, die an Bordelle in Europa und USA verkauft wurden, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen.

Von Heiligendamm aus reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel gleich nach Köln, um auf dem Evangelischen Kirchentag mit dem Friedensnobelpreisträger Muhammed Yunus aus Bangladesh zu diskutieren. Er ist Begründer der Grameen Bank, die Existenzgründungskleinkredite an Mittellose vergibt. Diese Hilfe zur Selbsthilfe bietet auch SOLWODI (K) seit vielen Jahren an – mit Ihrer Unterstützung (S. 4). Dafür vielen Dank!

Bei einem Vortrag im Hamburger Zonta-Club habe ich die Diplompsychologin und Gerichtsgutachterin Christina Lamertz kennen gelernt. Auf S. 2 erklärt die Expertin aus ihrer Sicht, warum auch die freiwillige Prostitution ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko birgt – und dass Prostituierte oftmals schon als Kinder in ihrer Würde tief verletzt wurden. Umso erfreulicher ist, was Sie unten auf dieser Seite über das ‚Pascha’ lesen können.

Ich wünsche Ihnen einen beschwingten Sommer: mit einem Sommerkonzert zugunsten von SOLWODI (S. 4), zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Ihre
Sr. Dr. Lea Ackermann

Artikel Nr. 1 von 5 in: Rundbrief Nr. 72 - Juli 2007
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