SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
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Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Im Zielland angekommen müssen die Frauen ihre Papiere abgeben, falls es nicht schon während der Einreise geschehen ist. Ihnen wird der zukünftige Arbeitsplatz zugeteilt (Straßenstrich, Bordell, Bordellwohnung, Bar, o.Ä). Viele der Opfer, die eine andere Tätigkeit erwartet haben, erfahren erst jetzt, dass sie sich prostituieren müssen.
Die Reaktion der Frauen auf diese Bestimmung ist, je nach Persönlichkeit, unterschiedlich. Manche ordnet sich aus Angst und Hilflosigkeit unter, die andere protestiert oder versucht zu fliehen.
Vom Hinweis der Illegalität des Aufenthalts und den daraus folgenden Strafen, der "Schulden" für die Überführung, der Gewaltandrohung (auch gegenüber Familienmitgliedern im Herkunftsland) und -ausübung, über sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, bis hin zur Verabreichung von Drogen reichen die Zwangs- und Druckmittel, um die Frauen "gefügig" zu machen und damit zur Prostitution oder anderen sexuellen Handlungen zu zwingen.
Sie müssen den Freiern für sämtliche Praktiken zur Verfügung stehen, Bedingungen akzeptieren, die für "normale" Prostituierte inakzeptabel wären. Meist werden sie unter Verschluss gehalten, haben keine Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, und sprechen die Landessprache nicht. Sie verfügen nicht über ihre Papiere und ihnen wird eingeredet, dass sie keinerlei Rechte besitzen. Das Geld wird ihnen abgenommen, da ihre Schlepper und die Bordellbesitzer durch sie angeblich hohe Kosten hatten, die abgearbeitet werden müssen.