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Zwangsheirat

Diese Frauen werden damit ihrer grundlegenden Rechte beraubt. Viele der zwangsverheirateten Frauen erleben zudem in diesen Zwangsehen häufig Gewalt und sexuellen Missbrauch.

Um sich aus dieser Lage zu befreien, hilft oft nur der völlige Bruch mit der Familie und der Neustart in einem neuen Umfeld. Selbst Kontakte zu Freundinnen müssen meist angebrochen werden. Tun sie dies nicht, sind die Frauen häufig von schweren Repressalien, Gewalt, sogar „Ehrenmord" bedroht. Trotz dieser Gefahr ruft der Bruch mit der Familie und ggf. die Aussage in einem Prozess bei vielen Frauen Schuldgefühle hervor.

Sowohl die jungen Frauen, die von einer Zwangsverheiratung bedroht sind, als auch die Frauen, die sich aus einer solchen erzwungenen Ehe lösen wollen, finden bei SOLWODI Hilfe. Zunächst können sie sicher und meist ortsfern in einer der SOLWODI-Schutzwohnungen untergebracht werden. Die Beraterin kümmert sich dann um weitere notwendige Schritte, z.B. juristische Schritte oder Sperrvermerke für persönliche Daten. Ggf. müssen auch erst juristische Probleme (z.B. bei minderjährigen Opfern) oder aufenthaltsrechtliche Probleme geklärt werden. Nach der ersten Krisenbewältigung kann für die Entwicklung von Zukunftsperspektiven gesorgt werden. So hilft SOLWODI bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen und einer Wohnung und unterstützt bei der Integration in das neue Umfeld.

Lange galt das Problem der Zwangsheirat als ein "privates Problem" der Betroffenen. Seit dem 19. Februar 2005 existiert eine Änderung im bundesdeutschen Strafgesetzbuch, nach der die Zwangsheirat als "besonders schwerer Fall der Nötigung" eingestuft wird. In den letzten Jahren wandten sich immer mehr von Zwangsverheiratung bedrohte junge Frauen an SOLWODI.

siehe auch www.zwangsheirat.de , www.sibel-papatya.org

http://www.utamara.org/index.php/de/aktivitaeten/155-nein-zu-brautgeld     

 



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