SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Eine aktuelle Studie von "La Strada" kommt zu folgenden Ergebnissen:
-Die Bevölkerungszahl der 48,5 Millionen UkrainerInnen schwindet rapide durch Auswanderung.
-5 Millionen UkrainerInnen unter 40 leben zurzeit im Ausland.
-Während Ende der 1990er Jahre die Arbeitslosigkeit noch der Hauptgrund für Migration war, werden jetzt die extrem niedrigen Löhne genannt. Sogar hoch qualifizierte Berufstätige (ÄrztInnen, LehrerInnen usw.) leben häufig unter der Armutsgrenze.
-Knapp 50 Prozent der noch im Land verbliebenen Unter-40-jährigen sind bereit, ins Ausland zu gehen: ohne Sprachkenntnisse, ohne das jeweilige Rechtssystem zu kennen. Weil sie auch illegal arbeiten würden, sind sie leichte Beute für Menschenhändler.
-Oft haben Frauen, die traditionell für die Familie verantwortlich sind, einen schlechteren Zugang zu einheimischen Arbeitsplätzen als Männer.
-Erwachsene Opfer von Menschenhändlern sind meist unverheiratete Frauen zwischen 18 und 26, die eine weiterführende Schule besucht haben und so wenig verdienen, dass es nicht mal für Grundnahrungsmittel reicht.
-Minderjährige Opfer von Menschenhändlern sind überwiegend Mädchen zwischen 13 und 18, die in kaputten Familien Gewalterfahrungen gemacht haben.
-Sehr viele Opfer von Menschenhandel berichteten von familiärer Gewalt. Entweder waren es die Eltern oder der Ehemann, die gewalttätig waren. Die Mädchen und Frauen sagten später, sie wollten so weit wie möglich weg von zu Hause.
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