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SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




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SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

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Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Presseerklärung vom 10.06.2006

SOLWODI Kampagne erfolgreich verlaufen

Notruf-Beraterinnen steigen in Prävention ein; Großes Interesse an Informationsmaterial; Notruf 08 000 111 777 bis 31. Juli 2006 frei geschaltet

Boppard, 10. Juni 2006 Die Präventionskampagne zur Verhinderung von Zwangsprostitution in den Herkunftsländern war erfolgreich. Das stellt Sr. Dr. Lea Ackermann, erste Vorsitzende des Vereins SOLWODI Solidarität mit Frauen in Not am Ende der WM als erstes Ergebnis der verschiedenen Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenhandel und Zwangsprostitution fest.

200 Nichtregierungsorganisationen in 20 Ländern wie der Ukraine, Russland, Belarus, Georgien, Litauen, Lettland, Estland, Polen, Moldawien, Rumänien, Serbien, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Bosnien Herzegowina, Albanien, Bulgarien, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Brasilien wurden von SOLWODI im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft 2006 kontaktiert, um über Menschenhandel und Zwangsprostitution im Zusammenhang mit dem sportlichen Großevent aufzuklären. Organisationen dieser Länder fragten Infomaterial oder entsprechende Dateien zur Weiterverarbeitung an. „Ein Bischof aus der Ukraine griff die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution in einem Hirtenbrief auf und konnte darüber viele Menschen in seinem Land erreichen und für die Problematik sensibilisieren“, sagt Sr. Lea Ackermann:„Das wünsche ich mir von deutlich mehr Amtsträgern in der weltweiten Katholischen Kirche.“

Positiv für Präventionsmaßnahmen in der nahen und fernen Zukunft ist, dass viele der 21 SOLWODI Notrufberaterinnen, die aus Polen, der Slowakai, Rumänien, der Ukraine, Estland, Spanien und England kommen, nach ihrem Einsatz in Deutschland mit der Präventionsarbeit in ihrem Heimatland weitermachen wollen. Hier hat SOLWODI Deutschland zudem gute Kontakte für Frauen, die in Ihre Heimatländer zurückkehren und sich ein neues Leben aufbauen.

Gut angenommen wurde auch die Informationskampagne „Rote Karte für Zwangsprostitution“. Mehr als 100 000 Flyer, 10 000 Plakate, 40 000 Aufkleber wurden bundesweit verteilt. Es engagierten sich u.a. Frauenverbände und Frauengruppen, Ordensgemeinschaften, Städte, Gleichstellungsbeauftragte. An Großveranstaltungen wie dem Rheinland Pfalz Tag in Speyer und dem Katholikentag in Saarbrücken wurde deutlich wie viele Menschen bereits von den Aktivitäten über die Medien informiert waren. SOLWODI sammelte auch Unterschriften mit politischen Forderungen für Herkunftsländer, betroffene Frauen Verbesserungen der Arbeit der Behörden. Gemeinsam mit anderen Akteurinnen wie der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und dem Deutschen Frauenrat werden die Unterschriften an die Bundeskanzlerin übergeben werden.

An den SOLWODI Notruf 08 000 111 777 wendeten sich mehrere Hundert Anrufer und Anruferinnen. Die Qualität der Anrufe war sehr unterschiedlich. Es gab so genannte Schweigeanrufer, Spaßanrufer, Anrufe von Freiern und Anrufe von Frauen in Not, denen geholfen werden konnte. Der Notruf wird noch bis Ende Juli frei geschaltet sein. Die eigens geschulten Telefonberaterinnen verfügen über Erfahrungen aus der sozialen Arbeit und können in russisch, polnisch, englisch, spanisch, ukrainisch, bulgarisch, ungarisch, französisch, tschechisch, lettich und deutsch beraten. Nach dem Erstgespräch vermitteln die Telefonberaterinnen die betroffenen Frauen an eine Fachberatungsstelle, ein Frauenhaus, die Polizei oder an einen anderen relevanten Ansprechpartner in ihrer Nähe weiter.

Unterstützt wurde der Notruf durch die Deutsche Telekom der Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD), der Vereinigungen der Priester- und Brüderorden, dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Solidaritätsaktion Renovabis und dem LandFrauenverband. Nähere Informationen gibt es auch unter www.solwodi.de

Sr. Dr. Lea Ackermann
1.Vorsitzende SOLWODI e.V.



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