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Das Leid der Opfer zu mindern und die Strafverfolgung der Täter zu mehren erfordert die enge Zusammenarbeit von SOLWODI "mit Polizeien auf allen Ebenen". So die einhellige Meinung am Ende eines Gesprächs über Menschenhandel, das Sr. Lea Ackermann mit 20 PolizistInnen aus Sachsen und dem sächsischen Landespolizeidekan Pfarrer Bernhard Wentzel in Boppard-Hirzenach führte.
Schwester Leas Gäste hatten sich an der Polizeiwallfahrt 2006 beteiligt. Unter dem Motto "Kommt und seht!" waren am 24. September rund 400 Polizeibedienstete aus ganz Deutschland nach Koblenz gepilgert.
Seit 1996 lehren an den Polizeifachschulen im Freistaat Sachsen kath. und ev. Seelsorger im Fach Berufsethik; wegen ihrer Unabhängigkeit sind sie Vertrauenspersonen für PolizistInnen in beruflichen Krisen - sie überbringen Todesnachrichten und helfen bei der Opferbetreuung – zwar (noch) nicht bei der von Menschenhandelsopfern, aber: "Vielleicht ja demnächst", hofft Schwester Lea. Wieder in ihren Wirkungsorten angekommen, schickten die Wallfahrer Grüße: "Wir möchten uns herzlich für den schönen und vor allem sehr interessanten Besuch bei Ihnen bedanken. In den Tagen danach haben wir uns noch oft über Ihre Arbeit unterhalten."
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