SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
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Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
SOLWODI fordert Hilfe für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution; Lea Ackermann und die Vereinigung der Ordensoberinnen bitten um Spenden für Frauen in Not
Boppard Hirzenach, 12. 12. 2005 Zur WM 2006 wird damit gerechnet, dass mehrere tausend Frauen aus dem Ausland insbesondere aus Osteuropa einreisen oder eingeschleust werden, um im Prostitutionsgeschäft für eine erhöhte Nachfrage zur Verfügung zu stehen.
Frauen aus Osteuropa, Afrika, Asien, Lateinamerika, die hier der Prostitution nachgehen, tun das häufig nicht freiwillig. Wirtschaftliche Armut in den Heimatländern und die Sorge um die Kinder und Familie führen dazu, dass Frauen sich kurzfristig auf scheinbar lukrative Arbeitsangebote auch in der Prostitution einlassen. SOLWODI Solidarität mit Frauen in Not geht davon aus, dass auch im Rahmen der WM 2006 vermehrt Fälle von Menschenhandel und Zwangsprostitution auftreten werden.
Selten arbeiten Frauen, die in der Prostitution tätig sind, selbstständig ohne Zuhälter und Bordellbetreiber. Mit Erpressung und Gewalt werden sie gefügig gemacht. Psychischer Druck und Angst wirken sich häufig so aus, dass Frauen im Gespräch mit Polizei oder Beraterinnen den Eindruck erwecken, dass sie sich freiwillig prostituieren. Frauen in der Zwangsprostitution brauchen verstärkte Aufmerksamkeit und Hilfe.
Demgegenüber richten sich Städte, Kommunen und Länder ganz pragmatisch auf die Nachfrage im Prostitutionstourismus zur WM 2006 ein. In verschiedenen Austragungsorten wird mit Hochdruck daran gearbeitet, neue Prostitutionsorte zu finden. So genannte Verrichtungsboxen sind im Gespräch, in denen die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen befriedigt werden soll. In diesen Vorhaben und der Armuts- und Zwangsprostitution wird ein menschenverachtender Umgang mit Frauen, die zur Ware gemacht werden, deutlich.
SOLWODI hilft Frauen in Not, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sind oder werden. Die Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD) vertritt die Oberinnen von rund 340 Gemeinschaften in Deutschland mit zusammen ca. 27 000 Ordensfrauen. Zur WM 2006 ist gemeinsam mit dem AK Ordensfrauen und dem VOD geplant, das Hilfs- und Beratungsangebot auszubauen und einen Notruf für Frauen in Not anzubieten. Die Bevölkerung wird gebeten, das Hilfsangebot mit Spenden zu unterstützen. Unterstützt wird der Aufruf auch von den Vereinigungen der Priester- und Brüderorden, dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).
Weitere Informatione zur Aktion WM 2006.
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Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD)

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)
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Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)

Renovabis - Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa (Renovabis)