SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
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Lea Ackermann erzählt ihren ungewöhnlichen Lebensweg. Als Bankkauffrau entscheidet sie sich, Nonne zu werden, um im Auftrag des Missionsordens der "Weißen Schwestern" in Afrika zu arbeiten. Sie beschreibt die Sprachlosigkeit und das Unverständnis ihrer Eltern, Freunde und Kollegen, aber auch Bewunderung und Unterstützung.
Die LeserInnen nimmt sie mit auf ihre Reisen nach Kenia, Ruanda und auf die Philippinen. Sie schildert politisch-geschichtliche Hintergründe und gibt geographische Einblicke in die Schönheit von Natur und Tierwelt. Sehr plastisch beschreibt sie die Mühen ihrer Arbeit: unwegsame Straßen, Fahrten, eingepfercht auf der Ladefläche eines Lastwagens, die Gefahren einer Streetworkerin in den Elendsvierteln Mombasas und ihren Kampf mit Behörden und Polizei.
Die LeserInnen werden mit Einzelporträts entrechteter Frauen konfrontiert, die über Lea Ackermann versuchen, Prostitution und Menschenhandel zu entkommen. 1985 gründete die Ordensfrau in Kenia das Hilfswerk "Solwodi", das sich für die Rechte der durch Prostitution ausgebeuteten Frauen einsetzt und inzwischen zu einem internationalen Netzwerk geworden ist. Das Buch ist neben Reportage und Reisebericht zugleich Anklageschrift und Aufruf zum Kampf gegen den Menschenhandel.
Katharina Nast
in "Christ in der Gegenwart"
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