SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...
Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.
Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch das "Projekt Lilja" in Oberhausen und seit dem 15.04.2011 das Projekt "Stella" in Aachen, beide Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren .
Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.
Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt Bildung von Mädchen in Kenia und Ruanda, sowie Freizeitaktivitäten der Kinder unserer Klientinnen in Deutschland.
Die Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.
Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.
Unter dem Titel "Effektivierung der Strafverfolgung in Menschenhandelsverfahren durch Kooperation mit Fachberatungsstellen" fand am 28. September 2005 die erste von zwei Schulungen statt, die SOLWODI zusammen mit der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz organisiert. Ziel der Veranstaltungen ist es, MitarbeiterInnen der rheinland-pfälzischen Justiz ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie Frauen zu Opfer von Menschenhändlern werden, wie sich eine Traumatisierung auf die Zeugenaussagen auswirkt und welche Rolle die Beratungsstellen bei der Begleitung von Opferzeuginnen spielt.
An der Schulung nahmen dreizehn RichterInnen und sieben StaatsanwältInnen teil. Ein Schulungsraum wurde vom Oberlandesgericht kostenlos zur Verfügung gestellt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Herrn Oberstaatsanwalt Kruse, der seitens der Generalstaatsanwaltschaft die Schulung konzipierte.
Den ersten Beitrag hielt die SOLWODI Leiterin aus Ludwigshafen, Frau Eva Schaab, die über "Opferbezogene Delikthintergründe" referierte. Die Psychiaterin Frau Heike Gerhardt hielt anschließend einen Vortrag über Traumatisierung. Am Nachmittag stellte Herr Ulrich Schaefer vom Zeugenschutz gemeinsam mit Frau Eva Schaab die Zusammenarbeit zwischen dem Zeugenschutz und den Fachberatungsstellen vor.
Die Pausen wurden von den TeilnehmerInnen genutzt, um Gedanken unter den verschiedenen Berufsgruppen auszutauschen. Die berufsbedingt unterschiedlichen Sichtweisen konnten diskutiert und so ein gegenseitiges Verständnis für die Arbeit des Gegenübers gefördert werden. Insgesamt wurde die Schulung von den TeilnehmerInnen positiv bewertet.
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