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1000 Frauen aus mehr als 150 Ländern sind in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie stehen stellvertretend für unzählige Frauen, die sich täglich für den Frieden einsetzen. Sie engagieren sich, damit jeder Mensch auf der Welt eines Tages in Frieden und Sicherheit leben kann. Die meisten der Frauen arbeiten im Kleinen und Versteckten, einige sind Mitglieder von Regierungen oder internationalen Organisationen.
Im Juni 2005 wurden die 15 Vertreterinnen aus Deutschland in Hamburg vorgestellt:
Im gemeinsamen Statement schrieben sie: "Wir sind Frauen, und wir mischen uns ein. Wir wollen nicht mehr nur geduldig sein, darum sind wir selbst aktiv geworden in unseren Projekten und Organisationen. Wir engagieren uns, damit jedes menschliche Wesen auf der Welt eines Tages in Frieden und Sicherheit leben kann. Wir wollen nicht hinnehmen, dass jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer männlicher Gewalt wird, meist sogar in der eigenen Familie. Wir engagieren uns dafür, dass Menschenwürde, Wohlstand und Bildung selbstverständlich auch für Frauen gelten. Wie Martin Luther King behauen wir den Berg der Verzweiflung mit einem Stein der Hoffnung. Wie er träumen wir davon, dass die Menschen ihre unterschiedlichen Geschlechter, Hautfarben und Herkünfte als Bereicherung sehen und nicht als Bedrohung."
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