Liebe Freundinnen und Freunde von SOLWODI,
mit diesem Rundbrief informieren wir Sie wieder über die aktuelle Arbeit von SOLWODI.
Obwohl Aids nicht unser Thema ist, kommen wir damit in Berührung. Nach Angaben der WHO gibt es derzeit weltweit rund 40 Millionen HIV-Infizierte. Darüber hinaus stecken sich jedes Jahr fünf Millionen Menschen an. Der Anteil der Frauen daran wächst. Ihnen ist deshalb die diesjährige Welt-Aids-Kampagne und der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember gewidmet. Das Motto lautet: "Frauen, Mädchen, HIV und Aids". Es kommen auch Frauen in unsere Beratungsstellen, die von Aids betroffen sind. Wie sieht ihre Zukunft und die ihrer Kinder im Heimatland aus? Das ist eine der zentralen Fragen dieser Frauen, denen wir in der Beratung so gut wie möglich zur Seite stehen. Einige von ihnen möchten in ihre Heimatländer zurückkehren und sich dort eine Existenz aufbauen - für sich, ihre Kinder und ihre Familie -, vor allem für die Zeit, wenn die Krankheit ausgebrochen ist. Auch sie unterstützen wir mit unserem Rückkehrerinnenprogramm.
Besonders in Afrika gibt es sehr viele Frauen, die an Aids erkrankt oder schon gestorben sind. Seit zwei Jahren gibt es das Projekt "Solgidi" (Solidarity with Girls in Distress / Solidarität mit Mädchen in Not), das Töchtern von Prostituierten in Mombasa die Schulausbildung ermöglicht. Diesen Kindern, wie auch vielen bereits Verwaisten, geben wir mit "Solgidi" eine Basis, damit sie später selbständig ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Im August folgte ich einer Einladung nach Rwanda. Ich konnte mir vor Ort ein Bild von der Arbeit mit Witwen und Waisen machen.
Ihre Unterstützung erlaubt uns, in Afrika und in Deutschland aktiv in Notsituationen zu helfen - dafür ganz herzlichen Dank.
Ihre Schwester
Dr. Lea Ackermann
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