Diese Seite optimiert anzeigen für Palm, Pocket-PC oder SmartPhone.

SOLWODI:

- Solidarity with women in distress! - Solidarität mit Frauen in Not!




Suchen:

Zur Zeit sind 5 Gäste online.

SOLWODI ist...

SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. mehr...

Aktuelles:

25 Jahre SOLWODI

Ausstellung zum Jubiläum

Termine in nächster Zeit

Veranstaltungsberichte mehr ...

Projekt Lilja mehr...

Zu den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchlinge.Die Integrationsprojekte von SOLWODI werden vom EIF und EFF finanziell gefördert.

Zu den Internetseiten der Aktion Mensch.Mit Unterstützung der Aktion Mensch war es möglich in Ludwigshafen und Berlin SOLWODI Fachberatungsstellen einzurichten. Seit dem 01.04.2009 fördert Aktion Mensch für einen Zeitraum von drei Jahren das "Projekt Lilja - Aufsuchende Arbeit und Kontaktstelle für Prostituierte in Oberhausen".

Zu den Internetseiten der Lotto Gesellschaft Rheinland-Pfalz.Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt seit 2007 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der Princess Inaara FoundationDie Princess Inaara Foundation unterstützt seit einem Besuch der Begum Inaara Aga Khan im Oktober 2005 die Arbeit von SOLWODI.

Zu den Internetseiten der agentur makz.Seit 1998 ist diese Website ein Sponsoringprojekt der agentur makz für den Verein SOLWODI.


Rundbrief Nr. 61 - Oktober 2004

Das SOLGIDI-Young-Guardians-Projekt: Hilfe für Waisen, die für Ihre jüngeren Geschwister sorgen müssen

2002 startete das Projekt "Solgidi" ? "Solidarity with Girls in Distress" / "Solidarität mit Mädchen in Not" - mit dem Ziel, Töchtern von Prostituierten in Mombasa den Schulbesuch zu ermöglichen. Mit einer Schulausbildung haben sie später reale Chancen, ihren Lebensunterhalt selbst und in einer menschenwürdigen Weise zu bestreiten. Zurzeit wird das Schulgeld für 85 Mädchen bezahlt, außerdem werden auch die Kosten für Schuluniformen und -bücher übernommen.

In Kenia leben 55 Prozent der Bevölkerung unter der absoluten Armutsgrenze, täglich sterben ca. 600 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion. Das bekommen die Solgidi-Mädchen besonders deutlich zu spüren. Viele von ihnen pflegen ihre Aids-kranken Mütter, andere sind bereits Waisen und müssen dann für ihre jüngeren Geschwister sorgen.

"Guardians" werden diese Teenager genannt, die allzu früh in die Mutterrolle schlüpfen müssen.

Für diese Mädchen ist eine besondere Betreuung notwendig. Mit speziellen Wochenend-Workshops und Kursen unterstützt Solgidi die jungen "Guardians" in ihren Erziehungsaufgaben. Die Mädchen haben die Gelegenheit, sich über ihre Probleme, Ängste und Erfahrungen auszutauschen und lernen sich gegenseitig zu unterstützen.

In den Familien der "Guardians" fehlt es häufig an grundlegenden Dingen: Kleidung, Medizin, Hygieneartikel. Für Nahrung ist das Geld knapp, einige Familien können kaum noch die Miete für das Zimmer aufbringen, in dem die gesamte Familie lebt. Solgidi gewährt Sonderzuwendungen je nach Härtefällen, denn die Mädchen werden kaum Erfolg in der Schule haben, wenn sie gleichzeitig für den gesamten Lebensunterhalt sorgen müssen.

Unentbehrlich ist zudem eine begleitende psychosoziale Betreuung. Die Verantwortung für die Geschwister, die Pflege der kranken Mutter bzw. deren Verlust, das alles lastet sehr schwer auf den jungen Mädchen. In diesen schwierigen Situationen werden die "Guardians" betreut und ermutigt.

von Anne Fitzgerald

Artikel Nr. 5 von 7 in: Rundbrief Nr. 61 - Oktober 2004
< Vorheriger  Zur Übersicht  Nächster >


© SOLWODI & agentur makz.  • Impressum.Nutzungsbedingungen.